Jubiläumsparty zu legendärem Woodstock-Festival

Marksuhl  Mehr als 80 Gäste feiern bei Hoffest am Rockmuseum in Marksuhl bis tief in die Nacht mit der Band „The Funny G.“

Mehr als 80 Gäste feierten beim Hoffest im Hi-Fi- und Musikmuseum Marksuhl mit der Band „The Funny G.“ das Jubiläum „50 Jahre Woodstock".

Mehr als 80 Gäste feierten beim Hoffest im Hi-Fi- und Musikmuseum Marksuhl mit der Band „The Funny G.“ das Jubiläum „50 Jahre Woodstock".

Foto: Norman Meißner

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Auch wenn die Gäste für größte Authentizität auf verstopfte Straßen, kulinarische Versorgungsengpässe und Drogenorgien verzichten mussten, sorgte die Jubiläumsparty „50 Jahre Woodstock“ am Samstag für höchste Genüsse, zumindest in musikalischer als auch in lukullischer Hinsicht. Weit mehr als 80 Gäste pilgerten am Samstag zur Erinnerung an das legendäre „Woodstock Music & Art Fair presents An Aquarius Exhibition“ von 1969 – teils mit Fahrzeugen der damaligen Zeit – zum „Hi-Fi- und Rockmuseum Marksuhl“. Das Woodstock-Open-Air-Festival, das als Höhepunkt der Hippiebewegung in den USA angesehen wird, gilt weltweit als Mutter aller Musikfestivals. „Was man jetzt in Woodstock nicht hinbekommen hat, stellen wir kurzerhand auf die Beine“, schmunzelt Museumsbetreiber Jochen Senf vergnügt. Wenige Tage vor dem Termin bliesen Verantwortliche aufgrund von Meinungsverschiedenheiten die Revival-Party in White Lake nahe der Kleinstadt Bethel (US-Bundesstaat New York“) einfach ab.

Für den musikalischen Rahmen gewann Veranstalter Jochen Senf die Band „The Funny G. experience“. „Ich hatte die Band einmal in der ,Geisschänke‘ in Geisa erlebt und wusste sofort, die ist es“, erzählt Jochen Senf. Die Woodstock-Tribute-Band verstand es am Samstag mit ihrem Repertoire aus vielen alten Festival-Klassikern, die heutigen Woodstock-Verehrer der Region vom Fieber und vom Feeling der damaligen Zeit anzustecken. „Die Band hat zwei-, dreimal schon mit Udo Lindenberg gespielt“, erzählt Jochen Senf.

Auf dem Hof des Musik-Museums nutzen die Partygäste nahezu jeden freien Platz zwischen den Biertischgarnituren, um nach den Rhythmen von Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who und vielen weiteren Musik-Vertretern der damaligen Zeit richtig abzurocken. Bis spät in die späte Nacht reichten die Puste und die Ausdauer der Tanzenden für dieses intensive Happening. Das Instrumentarium der Band passt glänzend zum Sound der 60er und 70er Jahre.

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