Landesgeld rettet Finanzen in Krauthausen und Bischofroda nicht

Krauthausen  Zwei eigentlich extrem wohlhabende Kommunen im Wartburgkreis haben inzwischen Geldsorgen.

Einen großen Teil seiner finanziellen Stärke verdankt Krauthausen den Gewerbesteuern ortsansässiger Industriefirmen wie beispielsweise BMW. Doch Corona drückt die Steuereinnahmen insgesamt.

Einen großen Teil seiner finanziellen Stärke verdankt Krauthausen den Gewerbesteuern ortsansässiger Industriefirmen wie beispielsweise BMW. Doch Corona drückt die Steuereinnahmen insgesamt.

Foto: Alexander Volkmann / Archiv

Wartburgkreis. Die Ausgleichszahlungen des Landes Thüringen für erhebliche Gewerbesteuereinbußen im Vorjahr retten die Haushaltslage nicht, sagen der Krauthäuser Bürgermeister Frank Moenke und Bischofrodas Eckbert Dietzel (beide parteilos) unisono. Etwa 500.000 Euro flossen nach Krauthausen, so Moenke. 2,5 Millionen weniger Gewerbesteuer stehten im Gegensatz zu Buche. Statt geplanter 1,5 Millionen Euro nahm Bischofroda nur etwa 150.000 Euro ein, bekam am Jahresende einen Bruchteil der Differenz. Das bremst die Investitionen beider Gemeinden in diesem Jahr, vor allem in Krauthausen.

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