Leidenschaft und umkämpfte Duelle beim 15. Wartburg-Cup

Eisenach  Das mehrtägige Tennis-Turnier in Eisenach sah gute Spiele. Die Fürtherin Kuhl siegt bei den Damen, Braun dominiert die Herren-Konkurrenz.

Turniersiegerin im Damen-Einzel wurde Carolina Kuhl (TV Fürth 1860, 2.v.r.). Sie bezwang im Finale die sächsische Landesmeisterin Estella Jäger (TC BW Dresden-Blasewitz, rechts) mit 7:5/6:1. Driite wurde Jonna Schröder (Bremer TC, 2.v.l.) vor Mia-Sophie Müller (DTV Hannover, links).

Turniersiegerin im Damen-Einzel wurde Carolina Kuhl (TV Fürth 1860, 2.v.r.). Sie bezwang im Finale die sächsische Landesmeisterin Estella Jäger (TC BW Dresden-Blasewitz, rechts) mit 7:5/6:1. Driite wurde Jonna Schröder (Bremer TC, 2.v.l.) vor Mia-Sophie Müller (DTV Hannover, links).

Foto: Klaus Fink

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Sie kamen aus ganz Deutschland: Mit 31 Teilnehmern im Herren-Einzel und elf Teilnehmerinnen im besonders hochkarätigen Damen-Einzel gehörte der 15. Wartburg-Cup im Rahmen der Turnierserie Dunlop-Cup-Ost-2019 zu den bestbesetzten Tennisturnieren dieses Sommers in Thüringen. Nach dem Turnierende lobte Präsident Thomas Waldhelm vom ausrichtenden TC Blau-Weiß Eisenach 1920 die hohe Disziplin in den Turniertagen auf der idyllisch gelegenen Tennisanlage im Johannistal und dankte seinem Organisations-Team für den reibungslosen Turnierablauf. Dickes Lob verdienten sich auch die Damen, die fürs leibliche Wohl aller Akteure und Besucher sorgten.

Im Männer-Turnier im Vorfeld an Eins gesetzt war Christian Braun (TV Lohne). Der 26-Jährige wurde seiner Favoritenrolle gerecht und marschierte ohne Satzverlust ins Finale durch. Ebenso ohne Satzverlust kam auch der an Sieben gesetzte Christopher Amend (SG Tennis Lohfelden, Hessen) ins Endspiel, ehe es zum leidenschaftlich umkämpften Showdown um den beliebten Wanderpokal kam, bei dem sich die Kontrahenten nichts schenkten. Mit schließlich 6:4, 6:3 gewann Braun die Trophäe und auch Amend durfte sich bei der Siegerehrung über ein besonderes Präsent freuen, überreicht von Stefan Hesse vom Eisenacher Möbelhaus Hesse.

Im Halbfinale hatte Braun den auf Vier gesetzten Leonard Ruppert (TRC Ingolstadt) mit 6:2, 6:3 besiegt, während sich Amend gegen den auf Fünf gesetzten Julius Ziebart (TC Gifhorn) mit 6:2, 6:1 durchgesetzt hatte. Erwähnt sei dazu, dass Ziebart im Viertelfinale den auf Drei gesetzten Jonathan Roth (TC Ruhla 92, bester Thüringer) in einem hart umkämpften Match hauchdünn mit 3:6, 6:4 und 11:9 im Champion-Tiebreak bezwungen hatte. Im Nebenturnier der Auftakt-Unterlegenen setzte sich im Finale Matteo Kelch (TC Grün-Weiß Bergfelde) gegen den früheren Leichtathleten und Basketballer Sascha Mäder (TC Weimar) mit 6:1 und 6:3 durch. Mäder stellte 1997 einen Wartburgkreis-Rekord im Weitsprung auf, der heute noch Gültigkeit hat, und war für die Gotha Rockets am Ball.

Turniersiegerin erst 14 Jahre alt

Leidenschaftlich umkämpft und hochklassig waren auch die Damen-Duelle. Im besonders im ersten Satz hochspannenden Finale bezwang die erst 14-Jährige, im Vorfeld aber schon auf Eins gesetzte Carolina Kuhl (TV Fürth), die aktuelle sächsische Landesmeisterin und auf Zwei gesetzte Estella Jäger (TC BW Dresden-Blasewitz, Jahrgang 2000) mit 7:5 und 6:1. Wie bei den Männern gab es also auch hier einen Favoritensieg. Carolina hatte im Halbfinale Mia-Sophie Müller (DTV Hannover, Jahrgang 2004) mit 6:1, 6:2 bezwungen, während die Dresdnerin sich gegen Jonna Schröder (Bremer Tennis-Club 1912, Jahrgang 2000) mit 6:2, 6:3 durchgesetzt hatte.

Bei der Siegerehrung freuten sich dann auch Jonna und Mia-Sophie über die Glückwünsche zu den Plätzen drei und vier, ausgesprochen von Turnierleiter Thomas Waldhelm und TTV-Vizepräsident Falko Gebhardt. Die Nebenrunde gewann nach einem Dreier-Finale Larissa Wiegand (TC RW Eiterfeld) mit 4:0-Sätzen in zwei Siegen vor Zoe Michelle Schmidt (VfL Westercelle, (1:1/2:2) und Nicole Musielak (TC Schwarz-Gelb Heidelberg, 0:2/0:4).

Sei noch erwähnt, dass im Herren-Einzel mit Niklas Seebach (Jahrgang 2006) und Paul Schindewolf (Jahrgang 2002) auch zwei Nachwuchssportler des TC Blau-Weiß Eisenach antraten, die schon beim 32. Schade-Cup an den Tagen zuvor mitgemischt hatten. Sie kämpften tapfer, schieden jedoch beide im Viertelfinale der Nebenrunde aus. Für sie war es sicherlich wichtig, Turniererfahrung auch bei den Erwachsenen zu sammeln.

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