Guten Morgen: Nachstellen auf Abstand

Peter Rossbach über eine Wartburg-Herausforderung.

Peter Rossbach

Peter Rossbach

Foto: Norman Meißner

Eine komische Zeit: Alles, wo man so am Wochenende sonst hingehen würde, hat zu: Museen, Stadien, Cafés, Sporthallen, Freizeitparks wie mini-a-thür in Ruhla – alles dicht. Und da man auch nicht den ganzen Tag spazieren gehen kann oder dem Unkraut im Garten zu Leibe rücken möchte, vertreiben sich viele Exemplare der Gattung Mensch auch in der heimischen Region die Zeit mit Challenges oder besser Herausforderungen im Internet oder in sozialen Netzwerken.

Da will die Wartburg nicht nachstehen. So wie es das Getty-Museum in Los Angeles tut, fordert die Burg die „Freunde“ bei Facebook auf, Bilder aus der Kunstsammlung der Burg nachzustellen und entsprechende Fotos einzusenden.

Den Auftakt macht eine Gemälde von Bartholomäus Bruyn, das „Die Heilige Elisabeth mit den Aposteln Philippus und Jacobus“ zeigt. Nur eines gibt es zu beachten: Auch beim Nachstellen bitte die Abstände wahren, um der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu entgehen.