November auch zu mild

Eberhard Dachsel analysiert die Temperaturen der Wartburgregion.

Eberhard Dachsel schaut bei seinen Beobachtungen nicht nur nicht nur auf den Wetterhahn

Eberhard Dachsel schaut bei seinen Beobachtungen nicht nur nicht nur auf den Wetterhahn

Foto: Sascha Willms

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Für Tage war die Wartburg nicht zu sehen. Dicker Nebel verhüllte die Burg.

„Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter“, will eine Wetterregel wissen. Doch hat das alte Bauernwissen in der Zeit des Klimawandels noch seine Gültigkeit? Folgt nach dem milden Winterwetter der vergangenen Jahre auch diesmal ein Winter ohne strengen Frost und wenig Schnee? Aus anderen Teilen Europas wurde schon über Winterchaos berichtet. Bleibt unsere Region davon in der kommenden Jahreszeit verschont? Das sind Fragen, die zu Beginn des Winters 2019/2020 in diesen Tagen häufig gestellt werden. Mit einer Antwort halten sich die Experten noch zurück. Da ist es gut, auf jedes Wetter vorbereitet zu sein. Gewöhnt haben wir uns mittlerweile an die Meldungen des Wetterdienstes zu überdurchschnittlich hohen monatlichen Temperaturwerten. Auch der November 2019 reiht sich ein in die Folge der zu milden Herbstmonate der zu Ende gehenden Jahreszeit. In Eisenach beträgt der Mittelwert für den Nebelmonat 4,4 Grad. Der November 2019 liegt mit 5,7 Grad deutlich darüber. Wie schon der September mit 15,1 Grad (Mittel: 14,1 Grad) und der Oktober mit 12,2 Grad (Mittel 9,3 Grad) war diesmal auch in Eisenach der Herbst zu mild. Geregnet hat es im November an elf Tagen mit einer Niederschlagssumme von 43 Millimetern. Das war etwas zu trocken für einen Herbstmonat. Im Herbst 2019 fielen in Eisenach insgesamt 133 Millimeter Regen. Das langjährige Mittel für diesen Zeitraum beträgt 167 Millimeter.

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