Ohratal fertigt Gospenroda ab

Ohratal  Dem Spitzenreiter in der Fußball-Landesklasse gelingt ein 10:0-Kantersieg. Reinhold erzielt fünf Tore

Mann des Tages war Steven Reinhold. Archiv-

Mann des Tages war Steven Reinhold. Archiv-

Foto: Ralph Frank

Mit einer Machtdemonstration festigte der FSV 06 Ohratal seine Spitzenposition in der Fußball-Landesklasse Staffel 3. Gegen die von ­Beginn an unterlegenen Gäste der SG Gospenroda/Dippach gewann die Elf von Trainer Michael Storch verdient mit 10:0 (3:0).

Vor der Partie mahnte der Coach trotz Favoritenrolle noch zur Vorsicht. Man wollte sich nicht überraschen lassen, dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen. Dies gelang nahezu perfekt. Bereits nach drei Minuten musste Gästetorwart Björn Rinn das erste Mal hinter sich greifen. Marty Jung hieß der Torschütze, einer seiner insgesamt drei Treffer an diesem Sonntagnachmittag.

Anschließend dauerte es bis zur 35. Minute, ehe der Großteil der 100 Zuschauer erneut jubeln durfte. Nico Baum markierte das 2:0 und nur drei Minuten später sorgte Steven Reinhold für den komfortablen 3:0-Pausenstand.

Halbzeit zwei begann ähnlich wie der erste Durchgang – mit einem schnellen Treffer der Hausherren. Erneut war es ­Steven Reinhold, der in Minute 46 verwandelte. Die Gegenwehr der Gäste war endgültig gebrochen, innerhalb von drei Minuten erzielte der wie entfesselt aufspielende Reinhold das 5:0 (53.) beziehungsweise 6:0 (55.).

Nur weitere fünf Minuten später stand es nach dem Tor von ­Stepahn Kubirske 7:0 (60.). Doch Ohratal hatte noch nicht genug, wollte etwas für das Torverhältnis tun. Mit seinem fünften Treffer des Tages lieferte Reinhold in Minute 67 das 8:0. Damit erzielte er in einem Spiel mehr Tore, als der beste Gäste-Torjäger Marcus Hohmann in der gesamten Saison. Ihm gelangen bisher vier Tore, doch am heutigen Tag fand er, ähnlich wie seine Mitspieler, nie wirklich in die Partie.

Abschließend durfte noch zweimal Jung (75./89.) ran. Der höchste Sieg, den es überhaupt in der laufenden Landesklasse-Saison gab, war perfekt.

Mit 25 Punkten aus neun Spielen und einem Torverhältnis von 35:5 thront der FSV vor dem Zweiten Wacker Gotha und der SG Borsch.

Der Plan von Michael Storch, viel zu gewinnen und lange oben zu bleiben, ging erneut auf. Für Gästetrainer ­Gerald Kehr und seine Gospenrodaer kann der Blick dagegen momentan nur nach oben ­gehen.

Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen ist das Team aufgrund der schlechteren Tordifferenz zum FSV Waltershausen am Tabellenende angelangt.

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