Parkdecks für das Fachmarktzentrum werden montiert

Eisenach.  Die Arbeiten im Eisenacher „Tor zur Stadt“ gehen planmäßig weiter. Auch wenn der Stadtrat den Beschluss zum Bebauungsplan vertagt hat.

Am neuen Fachmarktzentrum "Tor zur Stadt" hat die Montage der Parkdecks in Stahlbauweise begonnen.

Am neuen Fachmarktzentrum "Tor zur Stadt" hat die Montage der Parkdecks in Stahlbauweise begonnen.

Foto: Lothar Deubner

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Auf dem ersten Gebäudeteil des neuen Fachmarktzentrums im „Tor zur Stadt“, das der Fußgänger aus Richtung Nikolaitor passiert, hat die Montage der Parkdecks in Stahlbauweise begonnen. Bis Mitte Juni soll der zweite Bauabschnitt in Richtung Hauptbahnhof folgen. Das Parkhaus besteht aus drei Etagen, wobei das oberste Geschoss offen gestaltet ist mit einer umlaufenden Attika. Mit dem Stahlbau ist das Unternehmen Vollack beauftragt.

Parallel läuft der Innenausbau im Erdgeschoss. In dem Bereich, in dem sich die Handelskette „Kaufland“ ansiedeln will, ist laut Bauleiter Lothar Deubner die Bodenplatte eingebaut. Danach wird die Haustechnik installiert und gemalert. Die weiteren Gewerbeflächen nehmen ebenfalls Gestalt an. „Das Objekt wird im Spätherbst in Betrieb gehen“, so Deubner.

Schaufenster und Glasfassaden – diese prägen beispielsweise den Haupteingang in der Mitte der beiden Gebäudeteile – wird die Firma Metallbau Eisenach konstruieren. Der Einbau geschieht voraussichtlich ab Mitte Mai.

Fortgesetzt wird das Verklinkern der Fassade. Laut Bauleiter ist die unterschiedliche Farbe zu sehen, die seitens der Stadt gewünscht worden ist, um den Neubau optisch besser zu gliedern. Der künftige Gehwegbereich an der Bahnhofstraße werde noch zur Montage benötigt, so dass die dort geplanten Bäume erst im September gepflanzt werden können. Gleiches gelte für die Installation der Straßenbeleuchtung.

Ab Montag der nächsten Woche wird die Erschließungsstraße, die zwischen dem Fachmarktzentrum und dem künftigen Hotel mit Mehrzweckhalle verläuft, asphaltiert. Die Auffahrrampe auf die Parkdecks auf der Rückseite ist fertig.

Aktuell hat der Stadtrat den Beschluss zur vierten Änderung des Bebauungsplans für die Bahnhofsvorstadt, einschließlich „Tor zur Stadt“, vertagt. „Wir haben eine Baugenehmigung und halten uns an alle Auflagen“, erklärt Deubner den Fortgang der Arbeiten. Die May-Gruppe als Investor habe großes Interesse an einem attraktiven Umfeld. Für den neu entstehenden Nikolaiplatz vis-a-vis des Nikolaitors etwa ist die Stadt zuständig. Denkbar wäre eine Vereinbarung, wonach der Investor in Vorleistung geht.

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