Stedtfeld: 300.000 Euro Schaden bei Brand einer Holzerntemaschine

Stedtfeld.  Harvester brennt im Wald bei Stedtfeld nieder. 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Polizei vermutet technischen Defekt als Ursache

Vermutlich ein technischer Defekt ist die Ursache, dass am 21. Juli gegen 16 Uhr in einem Waldgebiet bei Stedtfeld eine Holzmaschine bei einem Brand vollständig zerstört wurde. Der Sachschaden wird auf 300.000 Euro beziffert. 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Eisenachs waren im Einsatz

Vermutlich ein technischer Defekt ist die Ursache, dass am 21. Juli gegen 16 Uhr in einem Waldgebiet bei Stedtfeld eine Holzmaschine bei einem Brand vollständig zerstört wurde. Der Sachschaden wird auf 300.000 Euro beziffert. 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Eisenachs waren im Einsatz

Foto: Stadtverwaltung Eisenach

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Stedtfeld mussten am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr zu einem größeren Einsatz ausrücken, weil in einem Waldgebiet beim Eisenacher Ortsteil Stedtfeld eine Holzerntemaschine, ein sogenannter Harvester, in Brand geraten war. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Maschine in Flammen. Es kam sogar zu mehreren Detonationen aufgrund von berstenden Reifen. Das Feuer hatte mit einer Flammenlänge von zirka zwei Metern bereits auf die direkte Umgebung und das dort befindliche aufgearbeitete Stammholz übergegriffen, schilderte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch das Einsatzgeschehent. Aufgrund des Ausmaßes wurden weitere freiwillige Feuerwehren gerufen, um beim Löschen zu unterstützen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Neben Feuerwehrleuten der Wehr Eisenach-Mitte rückten Einsatzkräfte aus Neuenhof, Madelungen und Stockhausen aus.

Rund 50 Einsatzkräfte insgesamt waren am Löschen im Waldgebiet Am Zimmerrück an der Straße An den Teichen beteiligt. Zum Glück hätten die Einsatzkräfte verhindern können, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten, hieß es von der Stadtverwaltung. Gegen 20 Uhr war der Brand laut Stadt gelöscht.

Wie eine Sprecherin der zuständigen Landespolizeiinspektion in Gotha mitteilte, gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus. Die Arbeitsmaschine sei bei dem Feuer vollständig zerstört worden, hieß es. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von etwa 300.000 Euro. Personen seien glücklicherweise nicht verletzt worden, so die Polizeisprecherin.

Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.