Steuern und Gebühren auf einem niedrigen Niveau halten

Amt Creuzburg.  Vor der Stichwahl im Amt Creuzburg: Ronny Schwanz bewirbt sich in der Stichwahl am Sonntag um das Bürgermeisteramt in der Stadt Amt Creuzburg.

Ronny Schwanz (CDU) tritt zur Stichwahl am Sonntag für das Bürgermeisteramt in der Stadt Amt Creuzburg an. Er kämpft für Gleichberechtigung aller Ortsteile.

Ronny Schwanz (CDU) tritt zur Stichwahl am Sonntag für das Bürgermeisteramt in der Stadt Amt Creuzburg an. Er kämpft für Gleichberechtigung aller Ortsteile.

Foto: Peter Rossbach

Ronny Schwanz (CDU), bislang Bürgermeister der Stadt Creuzburg und aktuell ihr Ortsteilbürgermeister, geht am Sonntag in die Stichwahl um das Amt des neuen Bürgermeisters für das Amt Creuzburg. 34,1 Prozent der abgegebenen Stimmen holte er vor eineinhalb Wochen, hatte jedoch einen Mitbewerber aus seinem Ortsteil, der ein beachtliches Ergebnis erzielte. Stichwahlkonkurrent ist Rainer Lämmerhirt aus Mihla (UWG).

Das Zusammenwachsen von Creuzburg, Mihla und Ebenshausen mit den Ortsteilen gelingt nach Ansicht von Schwanz durch ein Umdenken des Bürgermeisters und der Stadträte. „Nach dem Zusammenschluss zum Amt Creuzburg müssen wir alle Orte und Vereine gleich behandeln, und gemeinsam müssen wir es erreichen, unsere Orte lebenswert zu gestalten sowie Steuern und Gebühren auf einem niedrigen Niveau für unsere Einwohner zu halten“, erklärt der Kandidat.

Als dringendste Aufgaben im Falle seiner Wahl hat Schwanz folgendes auf dem Schirm: „Als Erstes müssen der Bestand und die Arbeitsaufgaben in allen Ortsteilen analysiert werden, um Prioritäten zu setzen, damit die zu bildenden Ausschüsse eine gute Arbeitsgrundlage erhalten.“ Alle bereits angefangenen Baustellen sollten zu einem guten Abschluss gebracht und neue Maßnahmen im Stadtrat diskutiert werden.

Die Entscheidung, ob ein ehrenamtlicher oder ein hauptamtlicher Bürgermeister die Aufgaben der neuen Großgemeinde bewältigen kann, ist für Schwanz eine Frage des Geldes. „Ein hauptamtlicher Bürgermeister kostet die Stadt mit allem 100.000 Euro im Jahr – erst wenn das Amt Creuzburg so gewachsen ist, dass der hauptamtliche Bürgermeister auch Chef der Verwaltung ist, können wir uns diesen auch leisten“, meint der Kandidat der CDU. Bürgermeister werden von Steuergeldern finanziert und dies würde, so Schwanz, den Verwaltungshaushalt belasten.

Die Stärkung der Vereine und des Ehrenamts vor Ort hat sich auch Schwanz auf die Fahnen geschrieben. „Ich bin in vielen Vereinen und weiß, wo der Schuh drückt – wie gesagt, wird die Gleichstellung der Vereine den Stadtrat beschäftigen müssen“, fährt er fort. Er möchte sich mit den Vereinen aller Ortsteile zusammensetzen, Probleme besprechen und weiter wie bisher seine Hilfe anbieten.

Auch Schwanz schaut in die Zukunft: „2030 soll das Amt Creuzburg eine gesunde und bürgerfreundliche Infrastruktur aufweisen.“ Er sieht eine effiziente Verwaltung an einem Standort in der ehemaligen Praetoriusschule. Dies sei jedoch eine große Aufgabe, die es gelte, in den nächsten Jahren mit vereinter Kraft zu bewältigen. „Junge Familien sollten wir fördern, um weiteren Leerständen entgegenzuwirken, aber auch ein Miteinander der Generationen – sich gegenseitig unterstützen –, ist wichtig, um unsere Orte voranzubringen“, betont der Bürgermeisterkandidat.

Auch er hat drei Wünsche für das Amt Creuzburg: „Ich wünsche mir, dass der ländliche Raum in Land und Bund wesentlich mehr Unterstützung bekommt, um alle Aufgaben besser erfüllen zu können. Ich wünsche mir ein zusammenwachsendes Amt Creuzburg, auch in den Köpfen unserer Einwohner. Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen, damit wir auch nach außen zeigen können, dass das Amt Creuzburg funktioniert und ein richtiger Schritt war.“

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