Tizian Reum ist jetzt ein DHB-Stützpunktspieler

Eisenach  Handball-Talent des ThSV Eisenach überzeugt bei Sichtungen. Auch Lara-Sophie Fichtner (Thüringer HC) steht im Notizblock der Auswahltrainer.

Tizian Reum trainiert künftig regelmäßig im DHB-Stützpukt.

Tizian Reum trainiert künftig regelmäßig im DHB-Stützpukt.

Foto: Mike El Antaki

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Die stark verbesserte Nachwuchsarbeit im Thüringer Handballverband (THV) trägt nun auch auf DHB-Ebene Früchte. Mit Tizian Reum (ThSV Eisenach) und Tim Strzala (HSV Apolda) wurden gleich zwei Jungen aus dem Jahrgang 2003 für das regelmäßige DHB-Stützpunkttraining in Leipzig nominiert. Dabei geht es vor allem um die Weiterentwicklung individueller Fähigkeiten im technisch-taktischen sowie im athletischen Bereich. Zuletzt wurde diese Ehre den ehemaligen Eisenacher Jugendspielern Pascal Küstner (aktuell THV-Auswahltrainer) und Jan Minas (beide Jahrgang 1998) zuteil, die wöchentlich zum Stützpunkt nach Wetzlar fuhren. Küstner musste nach mehreren schweren Verletzungen handballerisch kürzer treten, spielt mittlerweile beim hessischen Landesligisten VfL Wanfried, Minas bei Oberligist HBV Jena.

Im weiblichen Bereich ist der Thüringer HC wie gehabt einer der DHB-Stützpunkte. Dort werden neben DHB-Kaderspielerinnen Emily Hagedorn und Lucy Gündel weitere Spielerinnen, darunter auch die aus Ütteroda stammende Ex-SVW-Eisenacher-Akteurin Lara-Sophie Fichtner, gesondert trainieren. Auch sie steht im Notizbüchlein von DHB-Trainer Maik Nowak.

THV-Verbandstrainer Christian Roch: „Wir freuen uns riesig für die Mädchen des Thüringer HC sowie für die beiden Jungen aus Eisenach und Apolda, dass sie aufgrund ihrer guten Leistungen im Rahmen des DHB-Stützpunkttrainings zusätzlich gefördert werden. So können sich die DHB-Trainer regelmäßig ein Bild vom Entwicklungsstand unserer Talente machen und entscheiden, wer gegebenenfalls für Lehrgangsmaßnahmen und internationale Turniere der Nationalmannschaften nominiert werden sollte. Wir haben uns als Verband in den letzten zwei Jahren vor allem im männlichen Bereich sportlich sehr gut entwickelt, während wir bei den Mädchen weiterhin auf die tollen Strukturen des Sportgymnasiums mit all seinen Vorteilen im Trainings- und Wettkampfprozess bauen können. Wir arbeiten weiter hart daran, solche Fördermöglichkeiten auch für die Thüringer Jungs an einem der Sportgymnasien zu etablieren“, wird Roch auf der Homepage des THV zitiert.

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