Wartburgregion: Umgefallene Bäume und Stromausfall

Wartburgregion.  Im Wartburgkreis sorgte Sabine für umgefallene Bäume, gesperrte Straßen und Stromausfall. Menschen sind nicht verletzt worden.

Wegen des Orkantiefs "Sabine" blieb die Wartburg am 10. Februar geschlossen. Die Auffahrt war mit einer Schranke versehen. Nur Hotelgäste durften durch.

Wegen des Orkantiefs "Sabine" blieb die Wartburg am 10. Februar geschlossen. Die Auffahrt war mit einer Schranke versehen. Nur Hotelgäste durften durch.

Foto: Peter Rossbach

Orkantief „Sabine“ hat zwar in Eisenach für Windstärke acht auf der bis zwölf reichenden Skala gesorgt, doch die Schäden sind vergleichsweise gering geblieben. Menschen sind nicht verletzt worden.

Die Berufsfeuerwehr Eisenach rückte in der Nacht von Sonntag zu Montag beispielsweise aus, um auf der Bundesstraße B 19 zwischen Hoher Sonne und Wilhelmsthal zwei umgefallene Bäume wegzuräumen. Bauzäune mussten wieder aufgerichtet und lose Verkehrszeichen befestigt werden. Nach Angaben aus dem Rathaus hat es im Stadtgebiet sechs Einsätze wegen „Sabine“ gegeben.

Mehrere gesperrte Straßenim Wartburgkreis

Im Wartburgkreis waren es über 70 Alarmierungen. Auch dort handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume. Deswegen mussten Straßen zeitweise gesperrt werden. Das war beispielsweise zwischen Etterwinden und Ruhla, Gospenroda und Springen sowie Oberellen und Gerstungen der Fall.

Bei Kupfersuhl hat ein umgeknickter Baum eine Telefonleitung beschädigt. Stromausfälle gab es in den Gemeinden Barchfeld-Immelborn und Moorgrund. Auch in Dippach hat ein Baum in einer Stromleitung gehangen, während in der Ruhlaer Straße in Farnroda und in der Hörseltalstraße in Schönau Dachziegel von Häusern gefallen sind. Ein Dach hat es auf einem Gebäude in der Hauptstraße in Behringen abgedeckt. In der Hersfelder Straße in Bad Salzungen haben die Windböen eine Ampel so verdreht, dass diese nicht mehr funktionstüchtig war.

Einige der Böen hatten eine Windstärke von neun, schätzt der Wetterfrosch unserer Zeitung, Eberhard Dachsel, ein. Der Grund für das Unwetter war, dass überdurchschnittlich warme Winterluft – Dachsel hat am Sonntag als Tageshöchstwert zwölf Grad gemessen – auf eine Kaltfront getroffen ist. Das ist eine extreme Wetterlage, zu der auch ein Wintergewitter in Eisenach gegen 0.15 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag gehört hat. Am Montag war das Wetter sehr wechselhaft. Es gab Phasen mit Graupel. Schneeschauern und Hagel, aber auch mit Sonnenschein.

Wartburg war am Montaggeschlossen

Die Wartburg-Stiftung hatte sich entschieden, am Montag vorsorglich die Wartburg nicht für Besucher zu öffnen. Mit einem entsprechenden Hinweis war die Zufahrt per Schranke abgesperrt. Nur Hotel-Gäste durften den Bereich passieren.