Guten Morgen, Wartburgkreis

WM-Fehlstart für Deutschland lässt Eisenacher Veranstalter von Public-Viewing hoffen

Reporter Jensen Zlotowicz

Reporter Jensen Zlotowicz

Foto: Norman Meissner

Jensen Zlotowicz über einen Fehlstart nach Maß.

Keine Fähnchen an irgendeinem Auto, keine schwarz-rot-goldenen Überzieher am Spiegel. Gehupt wird nur an roten Ampeln. Das war alles mal anders. Die Fußball-WM in Katar ist kein Massenphänomen. Das hat viele Gründe. Und nun noch der Fehlstart der deutschen Nationalmannschaft gegen Japan. Man könnte singen: Weine nicht um mich Argentinien – und um Deutschland.

Ein Dutzend Menschen verfolgte die Auftaktschmach zur nachmittäglichen Fußball-Unzeit beim Public Viewing im Schlachthof in Eisenach, fast so viele waren es im kleinen „Klappertopf“ und wenige im „Augustiner“. Besonders schmerzlich: Im Schlachthof muss das Publikum für das Public Viewing drei Euro blechen, was am Mittwoch doppelt schmerzte.

Und nun? Wird alles besser? Ich glaube nicht. Die Public Viewing-Initiatoren hatten für das Sonntagabendspiel der deutschen Hoffnung auf mehr Publikum als zum Auftakt. Klappertopf-Betreiber Uwe König verlegt eigens seinen Ruhetag dafür. Schon allein dafür müsste die deutsche Nationalmannschaft jetzt mal ein Zeichen setzen – ein sportliches.