Greiz. Der OTZ-Bericht über Kira und Luna, die fast verhungert wären, hat eine Welle an Sympathie ausgelöst. Aber sie brauchen noch ganz dringend Hilfe.

Wenn man die beiden Hunde Kira und Luna heute im Tierheim Greiz sieht, ahnt man kaum, dass sie vor nicht einmal 14 Tagen noch zwischen Leben und Tod schwankten und kurz vor dem Verhungern standen.

Die Tierheimmitarbeiter hatten sie aus einem Haus in Greiz gerettet, wo sie die Eigentümerin über Tage und Wochen allein gelassen hatte. Nur noch Haut und Knochen waren Luna, eine französische Bulldogge, und ihre Tochter Kira, ein Mischling. Der Bericht über die Rettung aus den schlechten Verhältnissen hat eine Welle der Sympathie ausgelöst und auch zu vielen Anrufen im Tierheim geführt, freut sich die Tierheimleiterin Elke Becker.

Noch brauchen die beiden Hunde dringend Hilfe

Heute sind die beiden Vierbeiner mit dem schweren Schicksal wieder gut gefüttert und genährt, aber noch nicht über den Berg. Denn es stehen noch einige Operationen an. Luna hat eine massive Zahnfehlstellung, die zu gesundheitlichen Problemen führt und dazu, dass sie sich selbst verletzt. Auch verfault sind die Zähne teilweise und müssen entfernt werden. Beide Hunde müssen auch noch kastriert werden.

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Doch das kostet natürlich alles Geld. Und das ist knapp im Tierheim, weil man sich zwar auch aus den Beiträgen der Kommunen finanziert, für die man im Einsatz ist, aber hauptsächlich aus Spenden. „Und den Tierarzt kann ich ja auch nicht mit Futter bezahlen“, lacht die Tierheimleiterin.

Vor 14 Tagen war sie noch Haut und Knochen, heute ist sie wieder gut genährt: Mischlingshund Kira geht es wieder besser, sie braucht aber noch Hilfe.
Vor 14 Tagen war sie noch Haut und Knochen, heute ist sie wieder gut genährt: Mischlingshund Kira geht es wieder besser, sie braucht aber noch Hilfe. © Tierheim Greiz | Elke Becker

Deswegen würde man sich freuen, wenn es Greizer gibt, die vielleicht einen kleineren oder größeren Betrag für Kira und Luna geben könnten. Oder vielleicht gleich eine Patenschaft abschließen, bis die beiden Hunde fit genug sind, um vermittelt werden zu können. „Dafür wären wir sehr dankbar“, sagt Becker und verweist darauf, dass für die Patenschaft nur zehn Euro im Monat anfallen.

Mehr Informationen, auch zu den Patenschaften, gibt es auf der Internetseite des Tierheims oder unter der Telefonnummer: 03661/64 43.