Billardsportler haben in Ilmenau einen neuen Vereinssitz

Die Mitglieder zogen von der Festhalle in die Schlachthofstraße um. Die Spieltische wurden per Kran in das Gebäude gebracht.

Der Ilmenauer Billardclub „Sparta“ in seinen neuen Räumen in der Schlachthofstraße.

Der Ilmenauer Billardclub „Sparta“ in seinen neuen Räumen in der Schlachthofstraße.

Foto: Arne Martius

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Ilmenau. Mit der Sanierung der Festhalle stand der Ilmenauer Billardclub „Sparta“ plötzlich ohne Heimat da. Den Verein, sagt Vorsitzender Uwe Stauch, hätte das fast seine Existenz gekostet. Umso dankbarer sind die Billardsportler, dass die Stadtverwaltung und vor allem Bernd Bochert vom Sport- und Betriebsamt eine Lösung fanden: Seit kurzem sind die „Spartaner“ im ehemaligen Schlachthof auf dem Gelände des Bauhofs eingezogen. „Wir sind froh, dass wir nun hier weiterspielen und der Verein überlebt“, freut sich Uwe Stauch.

Dabei war der Umzug alles andere als einfach. Zwischen 600 und 800 Kilogramm wiegen die Spieltische, die mit einem Kran in das Gebäude gehoben werden mussten. Extra dafür musste ein breiteres Fenster eingebaut werden. Zuvor prüfte ein Statiker die Gegebenheiten vor Ort, woraufhin der Fußboden neu aufgebaut wurde.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Die Spieler befreundeter Vereine äußerten sich lobend über das neue Domizil des Billardclubs, berichtet der Vorsitzende. Etwas enger sei es zwar als im Keller der Festhalle, doch die Bewegungsfreiheit reicht gerade aus, um den Queue von allen Positionen aus zum Einsatz zu bringen.

Der Ilmenauer Verein „Sparta“ ist eine feste Größe in der Thüringer Landesliga. Die Mitglieder treffen sich jeden Dienstag und Donnerstag in ihrem Sitz in der Schlachthofstraße. Neue Interessenten am Sport sind übrigens herzlich willkommen, sagt Uwe Stauch.

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