CDU-Abgeordneter fordert mehr Impfstoff für Ilm-Kreis

Im Ilm-Kreis soll mehr geimpft werden, fordert der Landtagsabgeordnete Andreas Bühl. (Symbolbild)

Im Ilm-Kreis soll mehr geimpft werden, fordert der Landtagsabgeordnete Andreas Bühl. (Symbolbild)

Foto: Marco Schmidt

Ilm-Kreis.  Weil die Inzidenz weit über der 200er Marke ist, fordert der Landtagsabgeordnete Andreas Bühl eine besondere Impfpriorität für den Kreis.

Eine besondere Impfpriorität für den Ilm-Kreis fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Bühl. Alle aktuellen Entwicklungen im Corona-Liveblog.

Er begründet das damit, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Ilm-Kreis jenseits der 200 liegt. „Aktuell bewegt sich der Kreis bei einem Wert über 300“, so Bühl.

Es sei vom Thüringer Sozialministerium eine Inzidenz von 200 als Grenzwert festgelegt worden, bei der ein Landkreis als Hotspot gilt.

Bühl schreibt Brief an Gesundheitsministerin

Ab diesem Wert soll Kreisen mehr Impfdosen zur Verfügung gestellt werden und auch die Impf-Prioritätengruppe 3 geöffnet werden, teilte Heike Werner (Linke) in einer Veröffentlichung im Zusammenhang mit der Öffnung dieser Impfpriorität im Landkreis Greiz mit. Dies soll auch für den Ilm-Kreis angewendet werden, forderte Bühl von der Gesundheitsministerin in einem Brief.

In dieser Impf-Gruppe sind vor allem die Lehrer weiterführender Schulen und ehrenamtliche Rettungskräfte sowie Freiwillige Feuerwehrleute und Personen mit Vorerkrankung, die ein erhöhtes Risiko haben sich zu infizieren. „Die Freigabe der dritten Prioritätsgruppen empfinde ich in den Hotspot-Landkreisen für besonders wichtig, da gerade für das Aufrechterhalten von Schule die Impfung von Lehrern in weiterführenden Klassenstufen sowie auch der Feuerwehrkräfte nötig ist“, so der Abgeordnete weiter.