Ein Hektar Wald wird gefällt

Ilmenau  Baurecht für Firma im Ilmenauer Gewerbegebiet. Ärger um Schotterpiste auf dem Weg zum Kickelhahn

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Über Fällungen von Bäumen berichtete jüngst Umweltausschuss-Vorsitzender und Stadtförster Holger Wetzel in der Sitzung. So müsse eine 70 Jahre alte Linde in Oberpörlitz bedingt durch Kanalbauarbeiten beseitigt werden. Eine Ersatzpflanzung würde an dieser und anderer Stelle erfolgen. Im Gewerbepark „Am Wald“ erfolge im Kommunalwald eine Fällung vom Bäumen auf einem Hektar. Damit erlange eine Firma Baurecht, sagte Wetzel. Im Übrigen gelte die Formel: Baurecht bricht Baumrecht bei privaten Grundstücken.

Seit 16. September werden Baumpflege- und Fällarbeiten an dem parallel zur Landesstraße 3004 laufenden Fußweg zwischen Manebach und Ilmenau durchgeführt. Der Fußweg wird in Teilabschnitten voll gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können alternativ den Ilmtal-Radweg zwischen Manebach und Ilmenau nutzen, teilte die Stadtverwaltung mit.

Wetzel informierte weiter, dass die Planungen für einen Sportpark am Lindenberg mit 23 Beteiligten begonnen haben. Mit dabei sind unter anderem verschiedene spätere Nutzergruppen sowie Forstamt, Bobhütte und Universität.

Ärger gab es um einen im Auftrag des Forstamtes grob geschotterten Wanderweg vom Jagdhaus Gabelbach zum Kickelhahn. Der sei wirklich gefährlich, sagte ein Stadtrat. Das liege daran, so Wetzel, dass er noch verdichtet werden muss, was aber nur bei Nässe passieren könne. Man habe aber als Stadt dem Forstamt keine Vorschriften zu machen. Ähnliches gilt für einen Weg zwischen dem Lärcheneck und Schöffenhaus. Dieser soll bis Jahresende verdichtet werden. Er erinnerte daran, dass es dennoch ein Forstweg bleibe und kein Radweg sei, das bedeute, dass die Wege 50 Tonnen Gewicht aushalten.

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