Erlebnisreicher Tag im Kurpark Stützerbach

Stützerbach  21. Kneipp-Gesundheitstag mit vielen Ständen

Lehrerin Ditta Harwarth und Lara-Sophie stellen Kräuteressig her. Foto: Hanns Stamm

Lehrerin Ditta Harwarth und Lara-Sophie stellen Kräuteressig her. Foto: Hanns Stamm

Foto: zgt

Mit spitzen Füßen schritt Emmely, vier Jahre, an der Hand von Erzieherin Hanka Zoschke durch die Plasteschüsseln, die mit Wasser gefüllt waren dies war eines der vielen Erlebnisse, die man auf dem 21. Kneipp-Gesundheitstag im Stützerbacher Kurpark erleben konnte.

Annerose (12) war mit ihrer Mama aus Langewiesen nach Stützerbach zum Kneipptag gekommen, Annerose zum ersten Mal, die Mama könne es schon gar nicht mehr zählen. Aber die kleine Annerose ging mit aufgerissen Augen von Stand zu Stand und lauschte auch den Stützerbacher Blasmusikern, die vom Schlager über die Volksmusik bis hin zu Medleys und modernen Songs alles boten.

Nicht die Annerose, sondern die Mama musste ihren Finger hinhalten, damit die zwei netten Frauen einmal feststellen konnten, wie hoch der Blutzucker ist. Sie ließ sich auch noch den Blutdruck messen, den Cholesterinspiegel und die Venenfunktion überprüfen. Es kam heraus, Mama ist topfit. Beide marschierten weiter zum Stand der Kneipp-Grundschule. Hier schauten sie zu, wie Lehrerin Ditta Harwarth und Lara-Sophie Kräuteressig herstellten: Salbei, Möhren, Zwiebeln, Borretsch, Oregano, Kapuzinerkresse, Thymian, Es-tragon und natürlich auch etwas Essig wurden in die Flasche busgiert. Anschließend hübsch verschlossen und erst einmal stehen gelassen natürlich zu Hause in der Küche.

An einer Kräuterbar wurde Tee gereicht, am Stand des Biosphären Reservates konnte man ein Puzzle legen und wieder an einem anderen Stand selbstgemalte Bilder aus Stützerbach bestaunen.

Margit Möller vom Kneipp-Verein erinnert daran, dass der Verein vor 25 Jahren gegründet wurde, dass es aber schon einmal davor einen solchen Verein gegeben hat, vor etwa 85 Jahren. Der Verein damals ging offensichtlich mit der Gründung des Kneippbades einher. Der Kneipp-Gedanke wurde und wird heute aktiv gelebt. Auch in DDR-Zeiten, obwohl es da den Verein nicht gab, aber das Kneippbad. Frau Dr. Helm und Frau Dr. Kaltwasser, so Margit Möller, haben sich für die Gründung des neuen Vereins vor 25 Jahren besonders stark gemacht. 87 Mitglieder hatte der Verein 1995, heute sind es noch 67. Aber, so Margit Möller, uns geht es wie fast allen Vereinen, uns fehlt es am Nachwuchs.

Annerose und ihre Mama war in der Zwischenzeit am Tretbecken für die Erwachsenen angekommen, Mama hielt auch die Beine rein, um dann schnell wieder in die Schuhe zu schlüpfen.

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