Firma Qsil plant Erweiterung

Langewiesen.  Ehemals mittelständischer Betrieb der Region wächst

Der Leiter Standortentwicklung, Michael Roß, Geschäftsführer Michael Keitz und Landtagsabgeordneter Andreas Bühl stehen in der Qualitätsprüfung (von links).

Der Leiter Standortentwicklung, Michael Roß, Geschäftsführer Michael Keitz und Landtagsabgeordneter Andreas Bühl stehen in der Qualitätsprüfung (von links).

Foto: Maximilian Wiegand

Sein jüngster Firmenbesuch führte den Landtagsabgeordneten Andreas Bühl (CDU) zur Quarzschmelze Ilmenau (Qsil) in den Ilmenauer Ortsteil Langewiesen. Er bot Geschäftsführer Michael Keitz Hilfe an. Qsil gehöre mit 750 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 120 Millionen Euro zu einem der größten Unternehmen in Thüringen mit Konzernsitz in Ilmenau. Es bestehen vier weitere Werke in Thüringen und eins in den Niederlanden. Die Firma sei ein weltweit führender Anbieter von Produkten aus hochreinem Quarzglas und Spezial-Keramik, sagte Geschäftsführer Keitz. Zwar bestehe der Charme eines mittelständigen Betriebes noch, allerdings seien Büro, Kantine und die Produktionshalle an der Kapazitätsgrenze. Man plane, einen neuen Bürokomplex sowie weitere Produktionskapazität zu schaffen. Auch die Frage der Verkehrsanbindung in Richtung der B 88 könnte sich hierbei stellen. Diese würde für den Lieferverkehr Verbesserungen bringen und Langewiesen entlasten. Bühl wolle als Vermittler zwischen Land und Stadt helfen. Qsil sei eines der Erfolgsunternehmen, was sich nach der Wende aus der Glastradition in der Region gegründet hat, sagte er.