Grundschüler im Wald lernen Pflanzen und Tiere kennen

Ilmenau-Roda (Ilmkreis). Forstamt Frauenwald lud 15 Schulklassen zu den 22. Waldjugendspielen ein. Heute dürfen die Kindergartenkinder ran.

Bei den Waldjugendspielen in Roda lernten Grundschüler aus Gräfenroda an dieser Station die Werkzeuge der Waldarbeiter kennen. Foto: Andreas Heckel

Bei den Waldjugendspielen in Roda lernten Grundschüler aus Gräfenroda an dieser Station die Werkzeuge der Waldarbeiter kennen. Foto: Andreas Heckel

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Alle Jahre wieder lernen Grundschüler und Kindergartenkinder den Wald etwas näher kennen: was hier so wächst und wer sich darum kümmert, welche Tiere hier leben und wie der Mensch die Natur nutzt.

In den letzten Jahren war es immer das Waldgebiet rund um das Feriencamp in Ilmenau-Roda. Der Veranstalter, das Forstamt Frauenwald, schickte seine Revierförster mit den Klassen auf Erkundungstour an 13 Stationen. 240 Kinder der 3. und 4. Klasse waren gestern zu den Waldjugendspielen unterwegs, heute werden 20 Kindergarten-Gruppen erwartet.

Der Wissensparcours begann mit einer Taststrecke von Kastanien, Geweihen und Moos. Die Karl-Zink-Schüler aus Ilmenau hatten damit keine Probleme. Tamino, Robert, Tabea, Aron und Saki wussten alle Dinge zu benennen. Das gab natürlich die volle Punktzahl auf dem Laufzettel.

Pilze wuchsen um diese Jahreszeit auch schon, aber nur aus Plastik, das genügte aber, sie zu bestimmen, wie das Amarice, Lea, Nils und Robin auch konnten. Sie waren aus der 3. Klasse der Dörnfelder Grundschule.

Einige Kinder waren auch mit einem "Naturführer für unterwegs" von der Schule ausgestattet worden, um die kniffligen Fragen der Revierförster beantworten zu können.

Bernd Wilhelm vom Biosphärenreservat Vessertal erklärte ihnen, dass man die Tiere kennen solle, um keine Angst vor ihnen haben zu müssen. Er fragte die Grundschüler aus Plaue anhand von Modellen nach den Arten von Schlangen, Fröschen und Eidechsen.

Derweil sich weiter unten an einem Weg die Grundschüler aus Gräfenroda für die Werkzeuge der Waldarbeiter interessierten. Es galt auch, an Baumscheiben das Alter der Bäume zu bestimmen, sich im Zapfenzielwurf zu üben und den Vogel des Jahres (Grünspecht) und den Baum des Jahres (Traubeneiche) zu kennen. Natürlich war an die Stärkung der Kinder gedacht, es gab eine Malstraße und der Eismann wartete schon auf die ersten Rückkehrer.

Jede Gruppe erhielt zum Schluss eine Teilnahmeurkunde, ein Gruppenbild, Holzpokal und kleine Mitbringsel. Finanziert wurden die 22. Waldjugendspiele, die vor Jahren noch bei Heyda stattfanden, von zahlreichen Sponsoren. Über 70 Beteiligte sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dazu gehörten auch Kaffee und Kuchen.

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