Heftiger Schneefall und Schneeverwehungen im Ilm-Kreis - Winterdienst in Ilmenau besonders gefragt

Ilm-Kreis.  Weite Teile des Ilm-Kreises liegen seit dem Morgen unter einer dicken Schneedecke. Die Folge: Unfälle auf den Straßen.

Gegen 10 Uhr war am Dienstag der Winterdienst im Ilmenauer Wohngebiet Am Stollen im Einsatz. 

Gegen 10 Uhr war am Dienstag der Winterdienst im Ilmenauer Wohngebiet Am Stollen im Einsatz. 

Foto: André Heß

Der Winterdienst war und ist am Dienstag besonders in Ilmenau gefordert, da es hier lang anhaltend geschneit hat und weiterhin schneit und zusätzlich Schneeverwehungen die Verkehrsbedingungen erschweren. Teilweise mussten bereits Ortsverbindungsstraßen, wie die von der Ausspanne nach Oberpörlitz, gesperrt werden.

Fast alle der 70 Mitarbeiter des Sport- und Betriebsamtes seien im Einsatz, um Hauptverkehrswege und Rettungswege mit dem Schneepflug und per Handtrupps Bushaltestellen sowie Fußgängerüberwege frei zu schaufeln und zu schieben. Oberbürgermeister Daniel Schultheiß (parteilos) hatte sich am Dienstagmorgen gefreut, als er die Schneehaufen vor seiner Haustür sah.

"Endlich Winter!", sagte und dachte er zu den derzeit aber auch herausfordernden Bedingungen für Fußgänger, Autofahrer und den Winterdienst in der Stadt. Wenn es weiter so schneie, werde man in Ilmenau wieder das Einbahnstraßen-System dort aktivieren, wo ein Begegnungsverkehr nicht mehr möglich sei.

Stockender Verkehr zwischen Großbreitenbach und Möhrenbach

Zu vereinzelten Behinderungen kam es am Dienstagmorgen auch auf anderen Straßen des südlichen Ilm-Kreises. Schneewehen und Glätte sorgten im Bereich Großbreitenbach und Möhrenbach teils für stockenden Verkehr. Wie die Leitstelle auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, konnten die Behinderungen schnell beseitigt werden, sodass es auch für Rettungsfahrzeuge nicht zu Verzögerungen kam. Umgestürzte Bäume durch Schneebruch wurden der Leitstelle nicht gemeldet.

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