Corona: Fortbildung führt zu Kita-Schließung im Ilm-Kreis

Ilm-Kreis.  Sechs Mitarbeiterinnen einer Kita haben sich fortgebildet, dann mussten sie in Quarantäne. Der Kindergarten ist ohne Ersatz geschlossen.

Die Zahnbürsten haben in der Kita nun für einige Tage Pause (Symbolbild).

Die Zahnbürsten haben in der Kita nun für einige Tage Pause (Symbolbild).

Foto: Alexander Volkmann / TA

Die gemeldeten Corona-Infektionen im Ilm-Kreis steigen weiter. Erneut kamen am Donnerstag drei Neuinfektionen hinzu. Damit sind dem Landratsamt 255 bestätigte Fälle bekannt. Die derzeit 25 aktiven Fälle und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 223 Personen gelten als genesen, sieben sind verstorben. In den Ilm-Kreis-Kliniken wird ein Verdachtsfall isoliert behandelt. Seit Mittwoch hat das Gesundheitsamt 79 Abstriche gemacht, teilte die Kreisverwaltung mit. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Große Auswirkung hat ein Fall in Stützerbach. Gleich sechs Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte Stützerbach haben in der vergangenen Woche an einer beruflichen Fortbildungsveranstaltung teilgenommen, bei der eine infizierte Person anwesend war. Ein Covid-19-Test wurde veranlasst. Die Ergebnisse hierzu stehen noch aus, teilte die Stadtverwaltung Ilmenau mit. Alle Mitarbeiterinnen des Kindergartens haben sich vorsorglich in Quarantäne begeben. In der Folge muss der Kindergarten bis Ende nächster Woche geschlossen bleiben, heißt es weiter, da die Betreuung durch den Wegfall der Mitarbeiterinnen und eine Aufteilung der Kinder in andere Einrichtungen nicht möglich sei. Die Stadtverwaltung setzt die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen vorerst aus. Die Eltern der Kinder wurden über die Schließung telefonisch, vor Ort und mit Elternbrief informiert. In der Kita Stützerbach werden ansonsten 41 Kinder betreut.

Im Umfeld eines am Mittwoch gemeldeten positiv getesteten Schulkindes ist eine bereits unter Quarantäne stehende Kontaktperson erkrankt. Im Umfeld des positiven Falles der gemeldeten Reisegruppe ist eine Kontaktperson ebenfalls positiv getestet worden. Sie steht bereits unter Quarantäne. Auch eine Person aus einem anderen Landkreis, die im Ilm-Kreis zu Besuch war, wurde positiv getestet. Sie hat sich an ihrem Wohnort in Quarantäne begeben. Der Fall zählt aber nicht in der Statistik für den Ilm-Kreis mit.