Ilmenau: Lärm von der Skateranlage im Hammergrund

Ilmenau.  Bei ihrem Freizeitvergnügen auf der Skateranlage verursachen Kinder und Jugendliche Lärm. Das liegt aber an den baulichen Gegebenheiten.

Die Skateranlage im Hammergrund neben dem Freibad wird von der Jugend auch mit dem Rad genutzt.

Die Skateranlage im Hammergrund neben dem Freibad wird von der Jugend auch mit dem Rad genutzt.

Foto: André Heß

Grundsätzlich begrüße die Fraktion Bürgerbündnis/Grüne die Skateranlage im Hammergrund. In den letzten Wochen erreichten sie allerdings Bewohneranfragen und Beschwerden bezüglich der Lautstärke der Anlage, sagte Stadträtin Madeleine Henfling bei einer Anfrage im Stadtrat im September. Die Fraktion hatte sich im Juli die Skateranlage angeschaut und Mängel festgestellt.

Im Rahmen der Beschwerdeführung einer einzelnen Anwohnerin aus dem hinteren Teil der Goetheallee erfolgte durch das Ordnungsamt vom 6. bis 25. Juli zwischen 16 und 17.30 Uhr eine Lärmmessung in der Goetheallee und Naumannstraße, hieß es daraufhin aus dem Sport- und Betriebsamt. Das für die interne Bewertung erstellte Lärmmessprotokoll enthält Lärmmesswerte im Bereich zwischen 46 bis 58 dB(A). Von 15 Messungen lagen 12 Messungen damit unterhalb des zulässigen Schwellenwertes und drei über dem zulässigen Schwellenwert, was aber auch durch Fußballspiel und Hockeyspiel verursacht worden sei.

Lärm durch Ausführung der Anfahrtsrampen der Skateranlage

Werde weiterhin die Nutzung der Skateranlage durch Anwohner der Goetheallee als störend empfunden, bleibe nur die Einbindung des Umweltamtes (Immissionsschutzbehörde). Eine Hauptursache für die Lärmentwicklung liege in der Ausführung der Anfahrtsrampen der Skateranlage. Diese weisen Verformungen auf und liegen somit nicht flächig auf dem Asphalt auf. Beim Befahren schlagen diese dann auf den Asphalt und erzeugen dabei Lärm.

Die verformten Anfahrtsrampen sollen durch stärkere verzinkte Stahlbleche ersetzt werden. Diese sind schwerer und formstabiler und liegen somit besser auf dem Asphalt auf. Zusätzlich sollen einige Platten noch nachträglich an mehreren Punkten befestigt werden, um die Geräusche zu dämpfen. Umgesetzt werden soll das spätestens im Frühjahr. Die Nutzung der Freizeitanlage werde aber auch künftig mit einer Geräuschkulisse verbunden sein, heißt es abschließend aus dem Sport- und Betriebsamt.