Ilmenauer zieht aus, um Künstler zu werden

Ilmenau  Diethard Peterson zeigt im Ilmenauer Museum eine Personalausstellung mit seinen Bildern.

Diethard Peterson mag es bunt in seinen Bildern.

Diethard Peterson mag es bunt in seinen Bildern.

Foto: Karl-Heinz Veit

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Der Maler Diethard Peterson, ein Ilmenauer, zeigt im Goethestadtmuseum eine Personalausstellung seiner Bilder, die am Sonntagvormittag eröffnet wird.

In Ilmenau 1954 geboren, als „Nicht-FDJ-ler“ politisch unangepasst, blieb ihm in der DDR eine akademisch-künstlerische Ausbildung versagt. Elektriker lernte er, wurde als Plakatmaler tätig, liebte Musik und zog 1979 nach Halle. Im dortigen Jugendclubhaus war er Leiter für Bühnentechnik. Das autodidaktische Malen blieb sein Lebensinhalt. Den Lebensunterhalt verdiente er sich nach 1989 in der Szenekneipe „Bolldorf“. Zur Familie Geyer von der Ilmenauer Tischlerei Geyer rissen die Kontakte nicht ab und damit auch nicht die Verbindungen zu seiner Geburtsstadt.

Es ist als Geschenk für die Ilmenauer und das Museum zu werten, dass der Künstler seine Ausstellung selbst konzipierte und gemeinsam mit Alexander Geyer aufbaute, so dass der Stadt kaum Kosten entstehen.

Viel Farbe und bebilderte Lust zum Schauen

Als Sponsor trat das Kulturengagement der Sparkassenversicherung „Art regio“ auf.

Beim Blick auf die vielgestaltigen Kunstwerke möchte man ausrufen: So viel Farbe, so viel lebensfrohe, bebilderte Lust, soviel Interessantes und Spektakuläres zum Schauen, das anregend, erregend und auch aufregend sein kann, gab es im Museum bislang noch nicht!

Es ist zeitgenössische Kunst, die Diethard Peterson permanent und in Menge produziert. Am Sonntag, 10. November zur Ausstellungseröffnung um 11 Uhr zeigt sich der Ilmenauer, der einst fortzog, um Künstler zu werden, der Öffentlichkeit.

Er schaffte sein Lebensziel, schuf mit Talent, Kreativität und Fleiß Kunst als beachtenswerter Künstler.

Nach der Ausstellung hier im Museum wird er fortan in seiner „Vater- und Mutterstadt Ilmenau“ kein Unbekannter mehr sein.

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