Kerstin Remd ist neue Ortschronistin von drei Ortsteilen

Gräfinau-Angstedt  Kerstin Remd ist für Bücheloh, Gräfinau-Angstedt und Wümbach zuständig. Eine mögliche Erweiterung des Gewerbegebietes soll geprüft werden.

Kerstin Remd ist jetzt offiziell die neue Ortschronistin von Bücheloh, Gräfinau-Angstedt und Wümbach. Auf der Ortsteilratssitzung erhielt sie von Ortsteilbürgermeisterin Claudia Gorzelitz (r.) die Ernennungsurkunde überreicht.

Kerstin Remd ist jetzt offiziell die neue Ortschronistin von Bücheloh, Gräfinau-Angstedt und Wümbach. Auf der Ortsteilratssitzung erhielt sie von Ortsteilbürgermeisterin Claudia Gorzelitz (r.) die Ernennungsurkunde überreicht.

Foto: Ralf Ehrlich

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Über 27 Jahre kümmert sich Kerstin Remd nun schon ehrenamtlich um die Ortschronik von Gräfinau-Angstedt. Nach dem Zusammenschluss zur Wolfsberggemeinde übernahm sie die Aufgabe auch für die Orte Wümbach und Bücheloh. Mit dem neuen Status der Orte als Ortsteile der Stadt Ilmenau brauchte die Aufgabe einen neuen offiziellen Titel. So bekam Kerstin Remd die Ernennungsurkunde zur Ortsteilchronistin von Ortsteilbürgermeisterin Claudia Gorzelitz (parteilos) zu Beginn der Ortsteilratssitzung Dienstagabend überreicht.

Ein weiteres Thema war eine mögliche Erweiterung des Gewerbegebietes. Die Ortsteilräte sprachen sich dafür aus, die Möglichkeiten dafür zu prüfen. Hintergrund war ein Gespräch mit der Werkö-Geschäftsführung. „Prinzipiell besteht Interesse, auch wenn noch nicht gesagt wurde, wann es so weit ist“, so die Ortsteilbürgermeisterin. Deshalb sei man gut beraten, frühzeitig nach Möglichkeiten zu suchen.

„Nicht, dass es uns so geht, wie Königsee“, sagte Harald Steinke (parteilos). Die Firma Werkö verließ ihren alten Standort in Königsee, nachdem dort keine Möglichkeiten zur Erweiterung bestanden. Wie die Ortsteilbürgermeisterin weiter informierte, seien die Ilmenauer Stadtplaner gerade dabei, die Gewerbeflächen anzuschauen.

In einer möglichen Erweiterung sahen die Ortsteilräte die Chance, dass mehr Arbeitsplätze für Gräfinau-Angstedt entstehen könnten. Die Ortsteilbürgermeisterin ergänzte, dass eine neue Fläche im Gewerbegebiet vielleicht auch eine Option für einen neuen Lebensmittelmarkt sei. Für den ehemaligen Markt im Ort gebe es zwar einen Interessenten, den sie kenne.

Das Problem sei die nach heutigem Maßstab zu kleine Verkaufsfläche und Investitionskosten, die auf rund eine halbe Million Euro geschätzt werden, so Gorzelitz weiter.

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