Landgemeinde Großbreitenbach will 3,8 Millionen investieren

Großbreitenbach  Während der Haushaltsentwurf für 2021 im Stadtrat vorgestellt wird, türmen sich vor dem Sitzungssaal in Neustadt die Schneeberge.

Neben diesem Schneeberg befindet sich das Gemeindezentrum Neustadt, wo die Stadtratssitzung stattfand.

Neben diesem Schneeberg befindet sich das Gemeindezentrum Neustadt, wo die Stadtratssitzung stattfand.

Foto: André Heß

Die Landgemeinde Stadt Großbreitenbach hat 6253 Einwohner, davon sind 1956 Bürger älter als 65 Jahre und 664 bis 15 Jahre alt. Die Landgemeinde unterhält unter anderem zehn Gebäude der freiwilligen Feuerwehr, fünf Kindergärten, zwei Schwimmbäder, vier Sportplätze, einen Skilift, drei Museen, sechs Gemeindesäle, zwei Mehrzweckhallen, ein Gemeindezentrum, den „Edelhof“, die Albert-Schweitzer-Hütte, das Lange-Berg-Denkmal, 16 Wohnhäuser mit 136 Wohneinheiten, zehn Friedhöfe, 60 Kilometer kommunales Straßennetz und 200 km Rad- und Wanderwegenetz, heißt es im Vorbericht zum Haushaltsentwurf 2021, der am Dienstag im Stadtrat in Neustadt von Kämmerin Katrin Steinborn eingebracht worden ist.

Der Haushaltsplan hat einen Umfang von 13.655.800 Euro, davon entfallen in Einnahmen und Ausgaben auf den Verwaltungshaushalt 9,55 Millionen Euro und 4,1 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Aus dem Verwaltungshaushalt werden 257.720 Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt.

Die Gewerbesteuer ist mit 3,2 Millionen Euro der größte Einnahmeposten im Verwaltungshaushalt. Die Personalausgaben machen mit 2,33 Millionen Euro fast ein Viertel der Gesamtausgaben des Verwaltungshaushaltes aus. Der Zuschuss für Kindergärten (in Trägerschaft des Bildungswerkes Großbreitenbach) liegt bei 1,7 Millionen Euro. Das Budget für die Ortschaften wurde mit 5 Euro je Einwohner in Höhe von 31.265 Euro und die Vereinsförderung mit 25.500 Euro eingestellt. Die Kreisumlage beträgt 2,2 Millionen Euro. Die geplanten Investitionen im Vermögenshaushalt weisen ein Gesamtvolumen von 3,8 Millionen Euro aus.

Maßnahmen der Dorferneuerung in Altenfeld, Großbreitenbach, Böhlen und Wildenspring betragen 1,6 Millionen Euro. Ende 2021 wird der Bestand der allgemeinen Rücklage nach der geplanten Entnahme von 2,15 Millionen Euro noch bei 1,44 Millionen Euro liegen. Die Gesamtverschuldung der Landgemeinde beträgt dann voraussichtlich 1.310.458,97 Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 209,57 Euro entspricht. Der Haushalt 2021 soll in der Stadtratssitzung am 2. Februar beschlossen werden.