Männer tragen in Roda den Baum selbst zum Markt

Ilm-Kreis.  Den kuchenreichsten Weihnachtsmarkt des Wochenendes gab es in Bittstädt.

In Handarbeit stellten 20 Männer den Weihnachtsbaum in Ilmenau-Roda auf, nachdem sie ihn zuvor gefällt und 300 Meter getragen hatten. Anschließend wurde der Weihnachtsmarkt eröffnet. 

In Handarbeit stellten 20 Männer den Weihnachtsbaum in Ilmenau-Roda auf, nachdem sie ihn zuvor gefällt und 300 Meter getragen hatten. Anschließend wurde der Weihnachtsmarkt eröffnet. 

Foto: Tanja Köhler

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Mit reiner Muskelkraft stellten 20 Männer in Ilmenau-Roda Samstagnachmittag ihren Weihnachtsbaum auf. Die sieben Meter hohe Blautanne hatten sie zuvor gefällt und zum Platz vor der Kirche geschleppt, wo anschließend der Weihnachtsmarkt stattfand. Der war bis in die Abendstunden gut besucht, obwohl die Rodaer keine Werbung gemacht hatten. Bei Glühwein, Bier und Bratwurst leisteten die Feuertonnen ganze Arbeit, denn nur so waren die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zu ertragen. Organisiert hatte den Markt eine Interessengemeinschaft aus dem Ort.

Den wohl kuchenreichsten Weihnachtsmarkt des Wochenendes gab es Samstag in Bittstädt. 27 verschiedene Kuchen hatten die Frauen der Bittstädter Liedertafel selbst gebacken. Der Verein kümmert sich seit 24 Jahren um den Weihnachtsmarkt des Ortes. „Der Markt ist ein Ort, wo man sich treffen und miteinander reden kann“, sagte Ralf Roth. Der Vereinsvorsitzende erinnert sich, dass früher sogar schon mal tausend Gäste kamen. Heute ist es nicht ganz die Hälfte. Am Eingang zum Markt begrüßen jedes Jahr immer wieder neu gestaltete Märchenfiguren die Gäste.

Den Weihnachtsmarkt mit der schönsten Kulisse hatte wahrscheinlich Großliebringen. Er fand vor der Burg Edelhof statt, die abends angestrahlt wurde. Zum elften Mal organisierte der Traditionsverein Deube mit vielen Helfern aus dem Ort den Markt. 35 Helfer kümmerten sich um die Versorgung der Gäste. 21 Hütten waren aufgebaut, Händlern aus der Regionen waren vertreten.

Während die meisten Weihnachtsmärkte einen Tag geöffnet hatten, ging es in Gehren von Samstag bis Sonntag. Vor der Schlossruine waren Bühne und Hüttendorf aufgebaut. Beleuchtet wurde die Ruine abends nicht, so dass der Markt theoretisch auch am Sportplatz hätte stattfinden können. Wie in den Vorjahren waren Rathaussaal und Jugendclub eingebunden. So gab es mehr Verkaufsfläche und die Besucher konnten sich zwischendurch aufwärmen. In der Kirche war eine Ausstellung. Vereine kümmerten sich um die Versorgung. Zum ersten Mal war Sängerin Leni Kästner aus Möhrenbach Teil des bunten Kulturprogramms. Organisiert hatte den Markt das Kulturamt Ilmenau.

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