Romantik für einen Tag

Für einen Tag gibt es in Stadtilm den Adventsmarkt. Vor allem Vereine sorgen für besinnliche Atmosphäre.

Selbst die Baumkronen am Marktplatz in Stadtilm erstrahlten in diesem Jahr.

Selbst die Baumkronen am Marktplatz in Stadtilm erstrahlten in diesem Jahr.

Foto: Arne Martius

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Stadtilm. Aufbauen, genießen und wieder abbauen: So schnell kommt und geht der Vorabend des zweiten Advents auf Thüringens größten Marktplatz in Stadtilm. Entsprechend groß war der Andrang auf dem Weihnachtsmarkt, der nur am Samstag das Zentrum der Stadt in eine romantische Kulisse verwandelte. 17 Vereine aus Stadtilm sorgten gemeinsam mit Gewerbetreibenden an 20 Ständen für Weihnachtsstimmung pur: Auf der Bühne standen mit dem Stadtilmer Grundschulchor, den Ilmstädter Musikanten und den Herschdorfer Jagdhornbläsern allesamt Musiker aus der Region.

Organisatorin Anne Denner von der Stadtverwaltung freute sich über das Engagement der Beteiligten. Nur so ist der Adventsmarkt überhaupt zu stemmen. Seit September laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung, die unmittelbar nach dem Marktfest in Stadtilm beginnen. Die Gäste kommen sowohl aus der näheren Umgebung, aber auch von weiter weg.

Ob es immer nur bei einem Tag bleiben muss, das haben schon einige Besucher gefragt. „Darüber werden wir mit den Vereinen mal reden“, sagt Anne Denner. Denn für den Bauhof beginnt der Tag früh und endet spät: Morgens werden die Hütten aufgebaut und nach 21 Uhr wieder eingeholt. Ein Aufwand, der sich erst recht für zwei Tage lohnen würde.

Noch mehr Weihnachtsstimmung kam in diesem Jahr mit einem neuen Beleuchtungskonzept auf: Erstmals erstrahlten die Baumkronen rund um den Weihnachtsmarkt, die für die ganze dunkle Jahreszeit bleiben. Inmitten der Besinnlichkeit wurden die Besucher um Spenden für krebskranke Kinder und die Tiernothilfe gebeten. Während weihnachtliche Klänge von der Bühne schallten, bollerte hinter den Ständen ein Traktor, der vor allem zur Freude der Kinder einen Kremserwagen zog.

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