Spiel und Spaß bei Herbstwetter am Jagdhaus Gabelbach

Ilmenau  Kickis Waldabenteuer drehte sich diesmal um Drachen. 20 Kinder nahmen daran mit Eltern und Großeltern teil.

Das Drachengeflüster gab es bei der „Stillen Post“ von Mund zu Ohr zu hören. Frida sagt das Erlauschte dann Erik weiter. Foto: Karl-Heinz Veit

Foto: zgt

Es wird das vorletzte Abenteuer gewesen sein, das Kicki, der kleine Auerhahn, am Samstagmorgen mit etwa 20 Kindern erlebte. Am Jagdhaus Gabelbach unterhalb des Kickelhahn-Gipfels war es kalt, windig und feucht, so dass sich Kicki bei Försterin Anna Grund unterm Arm versteckte. Dort war es kuschelig warm.

Mit dicken Jacken und übergezogenen Matschhosen gekleidet, die Mützen und Kapuzen auf dem Kopf, machte den Kindern das nebelfeuchte Herbstwetter nichts aus. Bewegungsspiele sorgten dafür, dass keinem, selbst Mama, Papa, Oma und Opa, nicht kalt wurde.

Seit langer Zeit produzierte sich wieder einmal Anna Grund als Animateurin. Sie hatte einst als Mitinitiatorin und Studentin der Erfurter Forstfachschule die Abenteuerreihe ins Leben gerufen und ausgestaltet. Mittlerweile hat sie ihr Studium beendet und arbeitet als Försterin.

Sie sei diesmal nur eingesprungen, um das Abenteuer wegen Studentenferien nicht ausfallen zu lassen, sagte sie. Ihr medizinisches „Handicap mit der Nasenmaske“ nahm sie gedanklich geschickt in „Kickis Waldabenteuer mit dem Drachen“ mit hinein.

Sie erzählte eine spannende Geschichte von „Kickelhahn- Drachen.“ Als sie diesen eher zufällig und auch nur für einen ganz kurzen Augenblick zu sehen bekam, war es zu spät.

Drachen zauberte eine Nasenmaske ins Gesicht

„Der Drachen zauberte mir diese Nasenmaske ins Gesicht“, erzählte sie und bekam das Mitleid der Kinder mit: „Oh!“ und „Ah!“ und „Tut das weh?“ geschenkt.

Zum Glück sagte ihr der Drache, dass die Masken- Strafe nur einen Tag währen soll, weil sie ihn ja nur kurz in die feuerglühenden Augen geschaut hat.

Ob die Älteren unter den Kindern Annas Geschichte glaubten? Sie ließen sich nichts anmerken und spielten dann die Abenteuerspiele mit den Kindern begeistert mit. Beim „Stille Post“ Spiel im großen Kreis wurden dann Namen von echten Drachen, die es in der Natur gibt, durchgegeben. Da wunderte sich manch einer, welches Wort von „Fledermaus“, „Feuersalamander“ oder „Waldeidechsensonnenbad“, beim letzten „Postempfänger“ ankam.

Wie eine Fledermaus jagt und sich in der Dunkelheit zielsicher orientieren kann, konnte Kurt bestens erklären. Die Fledermaus wollte er aber nicht spielen. Das übernahm Gabriel. Mit verbundenen Augen machte er sich im Kinderkreis auf Beutesuche auf einem „Falter“.

Den Kickelhahn- Drachen haben die Kinder jedoch nicht erblickt, denn ein Kind mit Nasenmaske, wie Försterin Anna Grund, wurde im Stadtbild nicht gesehen.

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