„Wandrers Nachtlied“ in drei Interpretationen in Ilmenau

Im Mottojahr „Musikland Thüringen“ ist Ilmenau mit einem berühmten Werk Goethes und der Walcker-Orgel dabei.

Die Ilmenauer Walcker-Orgel ist das zweitgrößte Instrument seiner Art in Thüringen und wird im Mottojahr eine besondere Rolle spielen.

Die Ilmenauer Walcker-Orgel ist das zweitgrößte Instrument seiner Art in Thüringen und wird im Mottojahr eine besondere Rolle spielen.

Foto: Arne Martius

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Ilmenau. Von der Beteiligung am diesjährigen touristischen Mottojahr „Musikland Thüringen“ erhofft sich die Stadt Ilmenau zusätzliche Besucher. So werden 2020 das 240. Jubiläum von Goethes „Wandrers Nachtlied“ und die Walcker-Orgel in der Jakobuskirche in den Fokus gerückt.

Zu erleben gibt es dabei im Lauf des Jahres eine wohl einmalige Kombination: Drei verschiedene Organisten wollen in Ilmenau eigene Interpretationen von Goethes Werk auf der Königin der Instrumente erklingen lassen, kündigte am Dienstag Katarina Perlak, Abteilungsleiterin für Stadtmarketing, an. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Wissenschaftler Karlheinz Brandenburg, Entwickler des Audiodatenkompressionsverfahrens mp3, wird passend zum Musikjahr zwei Vorträge halten. Am 26. April wird im Goethe-Stadt-Museum eine Ausstellung mit dem Titel „Poesie am Kickelhahn“ eröffnet. Die weitgehend aus eigenen Recherchen der Museumsmitarbeiter entstandene Exposition beschäftigt sich mit Goethes Wirken und dem Liedgut aus den umliegenden Ortschaften, natürlich aber auch mit der illustren Gemeinschaft der Gabelbachgemeinde.

Aus der Runde „trinkfester, einflussreicher und humorvoller Ilmenauer Honoratioren“, wie sie Heimatgeschichtsforscher Bernd Frankenberger einst bezeichnete, entsprang unter anderem das Gabelbachlied, das Joseph Victor von Scheffel der Gemeinschaft zur Melodie von „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ widmete.

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