Arbeitseinsatz im Bürgerhaus Großwelsbach

Großwelsbach  Mit vielen freiwilligen Leistungen sollen die städtische Mittel optimal eingesetzt werden. Die neuen Toiletten nehmen Gestalt an und 2020 soll auch eine neue Küche folgen.

Arbeitseinsatz im Großwelsbacher Bürgerhaus (von links): Reiner Gunstmann, Detlef Bartsch, Horst-Günter Aurin und Markus Hofmann . 

Arbeitseinsatz im Großwelsbacher Bürgerhaus (von links): Reiner Gunstmann, Detlef Bartsch, Horst-Günter Aurin und Markus Hofmann . 

Foto: Klaus Wuggazer

Zum Arbeitseinsatz im Bürgerhaus kamen am Samstag einige Großwelsbacher um Ortsteilbürgermeister Horst-Günter Aurin (parteilos). Sie brachten den neuen Sanitärtrakt ein Stück voran. Das Frauen-WC soll in Zukunft zugleich Behindertentoilette sein.

Ebenso werde ein Wickeltisch eingebaut, sagte Aurin: „Falls mal wieder mehr Kinder im Ort geboren werden.“

Spätestens im Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, denn dann stehe der Fasching ins Haus, der in Großwelsbach seinen 50. Geburtstag feiert. Auch die 825-Jahr-Feier des Ortes soll 2020 begangen werden.

Es sei ohnehin höchste Zeit, dass sich im Bürgerhaus etwas tue. Denn jahrelang habe man vergebens bei der Stadt Mittel beantragt. Während in den meisten anderen Ortsteilen schicke Bürgerhäuser stehen, atme das in Großwelsbach teilweise noch den Charme der DDR.

Nächstes Jahr soll eine Küche eingebaut werden

Dennoch habe der Heimatverein den Saal schon verschönert und mit Technik ausgestattet. Jetzt stehen dieses und nächstes Jahr je 50.000 Euro zur Verfügung. Der Heizungskeller wurde bereits saniert. „Mit viel Eigenleistung wollen wir mit den Mitteln den größtmöglichen Effekt erreichen“, sagt Aurin, der sich auf seinen festen Helferstamm mit Gerhard Hunder, Peter Jugel, Klaus und Matthias Pietsch, Jürgen Sparfeld, Rainer Gunstheim, Detlef Bartsch, Markus Hofmann und Andreas Ölsner verlassen kann.

Fast 200 Arbeitsstunden haben sie schon absolviert. Nächstes Jahr soll in dem Haus eine Küche eingebaut werden. Den gewünschten Abriss der alten Gaststätte am Saal lehnt die Besitzerin, die städtische WBL, jedoch bislang ab (unsere Zeitung am 6. Juli).

Dabei würde dies die Verlegung des Eingangs weg von der Straße und an die nördliche Seite des Gebäudes sowie eine behindertengerechte Zugangsrampe ermöglichen und zudem mehr Platz für die neue Küche, weiß Aurin: „Wir bleiben dran – so lange, bis wir ein ordentliches Bürgerhaus haben“, sagt der Ortsteilbürgermeister.

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