Bad Langensalza. Dass ein Supermarkt Lebensmittel lieber wegschmeißt, als sie der Tafel in Bad Langensalza zu spenden, bringt die Mitarbeiter auf die Palme. Dabei stehen immer mehr Bedürftige immer weniger Spenden gegenüber. Durch den Ukraine-Krieg spitzt sich die Situation zu.

Seit dem Ukraine-Krieg kommen immer mehr Menschen zur Tafel in Bad Langensalza, um sich mit den nötigsten Lebensmitteln einzudecken. Die Zahl der Bedürftigen sei um rund die Hälfte gestiegen, sagt Leiterin Judith Franke. Nun würden rund 900 Menschen regelmäßig versorgt. Vorher seien es etwa 600 gewesen. Viele von ihnen seinen Flüchtlinge aus der Ukraine. Aber auch die Zahl Deutscher Tafel-Kunden sei gestiegen. Viele Menschen hätten aufgrund der Inflation weniger Geld im Portemonnaie.