Aufgebracht: Pläne zu Schulschließungen in Bad Langensalza und Schlotheim erzürnen Kreistagsopposition

Claudia Bachmann
Das Seiler-Gymnasium in Schlotheim steht offenbar wie die Förderschule in Bad Langensalza vor dem Aus.

Das Seiler-Gymnasium in Schlotheim steht offenbar wie die Förderschule in Bad Langensalza vor dem Aus.

Foto: Jens König

Bad Langensalza/Schlotheim.  Der Informationsfluss über die von der Kreisverwaltung angedachte Schließung des Seiler-Gymnasiums in Schlotheim und der Förderschule in Bad Langensalza bringt die Kreistagsopposition auf die Palme.

Die Opposition im Kreistag Unstrut-Hainich fordert eine Sondersitzung zum Geld. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU am Dienstag auf den Weg gebracht. Landrat Harald Zanker (SPD) hat gegenüber unserer Zeitung von „schweren Fahrwassern“ gesprochen, in denen sich der Landkreis finanziell befindet. Die Sondersitzung soll bis zum 6. Februar stattfinden und die Themen Haushaltssituation und Schulnetzplanung mit den beabsichtigten Schulschließungen enthalten. Vorgesehen ist von der Kreisverwaltung, das Seilergymnasium in Schlotheim und die Förderschule in Bad Langensalza zu schließen.

Im März soll der Haushaltsentwurf im Kreistag behandelt werden – und damit auch der Plan für die Schulschließungen. Ursprünglich angedacht war, den Haushalt im Dezember 2022 zu diskutieren. Der Kreis brauche, so Zanker, 2023 wieder eine millionenschwere Bedarfszuweisung, die genaue Höhe ist noch unbekannt.

Die CDU kritisiert massiv den Informationsfluss aus der Kreisverwaltung und fühlt sich bei den Themen Finanzen und Schule nicht mitgenommen.