Bad Tennstedts Bürgermeister will Meinungsbild zu Sportplatz-Verkauf

Bad Tennstedt.  Bad Tennstedts Bürgermeister wehrt sich gegen die Kritik zur Bürgerbefragung, mit der er ein Meinungsbild zum Sportplatz-Verkauf haben will.

Bürgermeister Jens Weimann wehrt sich gegen die Kritik zur Bürgerbefragung zum Verkauf des alten Sportplatzes.

Bürgermeister Jens Weimann wehrt sich gegen die Kritik zur Bürgerbefragung zum Verkauf des alten Sportplatzes.

Foto: Daniel Volkmann / Archiv

Bad Tennstedts Bürgermeister Jens Weimann (CDU) wehrt sich gegen die Kritik zur Bürgerbefragung. „Ich will die Entscheidung auf breitere Schultern legen“, sagt er. Er habe sich die Anregung, die Bürger einzubeziehen, zu Herzen genommen.

Der Stadtrat hatte sich kürzlich mehrheitlich gegen den Verkauf des alten Sportplatzes und damit gegen einen Umzug des Rewe-Marktes entschieden. Weimann (CDU) will nun am 29. November die Bürger dazu befragen. Den Vorschlag Jan Bertuchs (Sportverein), ein Bürgerbegehren zu starten, hatte er abgelehnt. „Dabei handelt es sich um ein formelles Verfahren, das sich etwa ein halbes Jahr hinzieht“, erklärte der Bürgermeister sein Votum. Eine Bürgerbefragung, wie er sie nun angestoßen habe, indes sei nicht formell und solle lediglich das Meinungsbild widerspiegeln.

Laut Weimann gab es wegen der Entscheidung des Stadtrats, den alten Sportplatz nicht für den Rewe-Umzug zu verkaufen, viel Kritik – auch aus den umliegenden Orten. „Man kann mir Politik unterstellen, aber das Thema ist wichtig für die Region“, sagt er. Bad Tennstedt sei Grundzentrum und damit auch in der Verantwortung. Deshalb sollen auch die Bürger aus dem Umland an der Befragung teilnehmen.