Baden im 2-Schicht-Betrieb

Eigenrieden.  Das Freibad in Eigenrieden öffnet am Freitag. Maximal 330 Gäste dürfen wegen der Corona-Vorkehrungen gleichzeitig aufs Gelände.

Lars Richard (mit Schubkarre) und Silvio Kirchner arbeiten im Freibad Eigenrieden. Die letzten Platten werden auf dem Beckenrand verlegt.

Lars Richard (mit Schubkarre) und Silvio Kirchner arbeiten im Freibad Eigenrieden. Die letzten Platten werden auf dem Beckenrand verlegt.

Foto: Daniel Volkmann

Feuerwehr, der Verein Dorfmittelpunkt und die Gemeinderäte packten in den vergangenen Wochen an, um das Freibad im Rodeberger Ortsteil Eigenrieden auf Vordermann zu bringen. Das Dach wurde erneuert, neue Fester sind eingebaut, die Umkleidekabinen saniert, der Sprungturm entrostet und gestrichen, die Becken sind gereinigt. Am Freitag dieser Woche, 19. Juni, soll es öffnen – unter den gegebenen Corona-Einschränkungen. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Dazu gehört ein 2-Schicht-Betrieb. Die Benutzerordnung, die der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat, weist aus: Wer ins Bad will, kann dies entweder zwischen 10 und 14 oder zwischen 15 und 19 Uhr tun. Dazwischen ist geschlossen, um das Bad und vor allem die sanitären Anlagen zu desinfizieren.

330 Gäste dürfen gleichzeitig baden. Um niemanden wegschicken zu müssen, setzt man auf eine digitale Lösung. Martina Dorenwendt hat in der vergangenen Woche für die Gemeinde die Internetseite www.freibad.rodeberg.de erstellt. Auf der lässt sich über eine Webcam, die auf den Bildschirm im Eingangsgebäude gerichtet ist, genau verfolgen, wie viele Menschen sich gerade im Bad aufhalten.

„Wir haben viele Gäste aus Mühlhausen, das wird sicher auch mit der Eröffnung des dortigen Freibades so bleiben. Sie sollen sich nicht umsonst auf den Weg zu uns machen“, sagt Rodeberg-Bürgermeister Klaus Zunke-Anhalt (CDU).

Für die vier Stunden sind 2,50 Euro pro Erwachsener zu zahlen; für Kinder kostet der Eintritt 1,50 Euro. In der Nicht-Corona-Zeit wird der Eintritt – dann für den ganzen Tag – 3,50 Euro kosten. Das ist mehr als in den vergangenen Jahren. „Wir haben aufgrund der gestiegenen Unterhaltungs-, Wasser- und Energiekosten die Preise anpassen müssen“, sagt der Bürgermeister. Seit 2014 flossen rund 150.000 Euro in das Freibad.