Die Geschichte vom Blindtext

Johanna Braun über bedeutungslose Worte

Johanna Braun

Johanna Braun

Foto: Eckhard Jüngel

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Haben Sie schon mal etwas von einem Blindtext gehört? In meiner Branche spielt er ab und zu eine Rolle. Oft wird er verwendet, um ein Layout anschaulicher zu machen oder Schriftarten zu prüfen.

Für mich war er in dieser Woche von Nöten, weil ich wissen wollte, wie viel Text ich schreiben muss, damit der Artikel am Ende nicht halb leer in der Zeitung steht. Ich schaute also im Internet nach einer Vorlage für einen solchen Blindtext, und da gibt es wirklich tolle Sachen. Zum einen kann man natürlich den Klassiker verwenden.

„Lorem ipsum“ heißt er und ist eigentlich ein pseudo-lateinischer Text, der keine Bedeutung hat. Dann gab es da aber auch Auszüge aus „Der Process“ von Kafka oder aus Goethes Werther. Oder ich hätte mich für Sätze entscheiden können, die alle Buchstaben des Alphabets beinhalten (so etwas braucht man, um Schriftarten zu testen).

„Die heiße Zypernsonne quälte Max und Victoria ja böse auf dem Weg zur Küste“, war eine Möglichkeit. Nur zu, überprüfen Sie es nur!

Ich entschied mich dann aber für eine kleine Geschichte, die in den fernen Ländern Vokalien und Konsonantien spielt, durch die auch der Bach Duden fließt und wo angeblich die Blindtexte leben.

Dort entschied sich eine kleine Zeile namens Lorem Ipsum eines Tages, in die weite Grammatik zu ziehen... Herrlich fand ich das!

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