Einfach treiben lassen

Alexander Volkmann startet seine Weihnachtsmarkt-Testreihe

Alexander Volkmann

Alexander Volkmann

Foto: Daniel Volkmann

Am Wochenende waren wir auf zwei Weihnachtsmärkten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das einzig Verbindende: Die Weihnachtspyramide dreht sich vor der Kulisse einer Kirche.

Samstagabend trafen wir uns in der Landeshauptstadt – erstes Adventswochenende und dann gleich rein ins Gewühl. Mancher mag angesichts dieses Gedankens die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich verfolge bislang erfolgreich die Taktik, sich ab dem Eingang einfach ziellos durch die Massen schieben lassen. Der Weg ist bekanntlich das Ziel. Und so war das Ganze auch erträglich, man könnte fast sagen angenehm.

Obacht ist allerdings bei mitgebrachten Kindern geboten. So sollte man diese doch wenigstens mit zwei Fingern an der Kapuze halten. Es ist trotzdem nicht auszuschließen, dass am Ende der Tour ein fremdes Gesicht unter der Mütze hervor lugt. Diesmal ging alles gut.

Fortsetzung gab es am Sonntag in Bollstedt. Nach dem Maßstab „Gäste pro Quadratmeter“ dürften es auf dem Kirchplatz auch nicht weniger Menschen gewesen sein als in Erfurt. Aber es gab deutlich mehr Ausweichmöglichkeiten am Rande und natürlich auch mehr Menschen, mit denen man, ohne getrieben zu werden, ins Gespräch kommen konnte.

Meine private Weihnachtsmarkt-Testreihe hat übrigens gerade erst begonnen. Ist doch schön, dass es vier Wochenenden zur Vorbereitung auf Weihnachten gibt.

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