Gesundheitszentrum in Bad Langensalza mit neuen Angeboten

Bad Langensalza.  Das Celenus Salza-Vita-Zentrum soll deutlicher von der Rehaklinik an der Salza getrennt werden und erweitert sein Programm.

Über die  Umgestaltung des Celenus Salza-Vita-Gesundheitszentrums sprechen (von links) Patrick Meyer, Klinikdirektorin Bianca Anders und die Leiterin des Zentrums, Stefanie Wallstein.

Über die  Umgestaltung des Celenus Salza-Vita-Gesundheitszentrums sprechen (von links) Patrick Meyer, Klinikdirektorin Bianca Anders und die Leiterin des Zentrums, Stefanie Wallstein.

Foto: Klaus Wuggazer

Mit neuen Angeboten will das Salza-Vita-Gesundheitszentrum 2020 aufwarten. Die Einrichtung gehört zur Celenus-Gruppe, wie die Rehaklinik an der Kurpromenade, ist jedoch eigenständig. Physiotherapie, Prävention, Rehasport und Fitness gehören bald zum Angebot in den Räumen im Altbau neben der Klinik.

Der Fitnessraum unterm Dach soll in Kürze mit neuen Geräten ausgestattet werden, sagten die Leiterin des Gesundheitszentrums, Stefanie Wallstein, die neue Klinikdirektorin Bianca Anders und Patrick Meyer, der als Trainee das Projekt federführend betreut. Die neuen, multifunktionalen Geräte sollen auch mehr Platz schaffen.

Zur Lounge umgestaltet wird der bisherige Büroraum. Mit der Neustrukturierung auch des inhaltlichen Angebots wolle man mehr Klarheit für die Besucher schaffen, sagte Anders. Bisher würde das Zentrum vor allem als Teil der Rehaklinik wahrgenommen, zumal es dort auch eine Physiotherapie gebe. Das wolle man klarer trennen. Die klinikeigene Physio soll weiter für die stationären Patienten da sein.

Das Gesundheitszentrum biete sich dagegen verstärkt an für Menschen mit Rezept, aber auch für Selbstzahler. Das reiche von Krankengymnastik und Fango bis zum Burnout-Coaching. Dasselbe gelte in Sachen Fitness: Jeder könne, wie schon bisher, gegen eine Monatsgebühr die Geräte nutzen.

Zudem wolle man verstärkt Rehasport anbieten, ebenfalls mit und ohne ärztliches Rezept. Neu seien ab 2020 präventive Kurse wie etwa Wassergymnastik sowie betriebliches Gesundheitsmanagement inklusive der dazugehörigen Beratung für Arbeitgeber.

„Wir wollen nächstes Jahr richtig durchstarten“, sagt Bianca Anders, die die Klinik seit diesem Jahr leitet. Stefanie Wallstein, unter ihrem Mädchennamen Möller einst weltweit erfolgreiche Bob-Sportlerin, leitet das Zentrum seit 2017. Fünf Beschäftigte gehören zu ihrem Team. Es seien auch Neueinstellungen geplant. „Wir wollen individuelle Gesundheitsberater einführen für Patienten und Besucher“, so das Celenus-Team.

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