Gut 1000 Gäste kamen letztes Jahr zum Grenzturm

Wendehausen.  Der Heimatverein Wendehausen betreut Gäste und will neuen Wanderweg anlegen und Spielelement besorgen.

Am Kolonnenweg zwischen Katharinenberg und Wendehausen steht der Grenzturm, den in im vergangenen Jahr 1099 Menschen besuchten.

Am Kolonnenweg zwischen Katharinenberg und Wendehausen steht der Grenzturm, den in im vergangenen Jahr 1099 Menschen besuchten.

Foto: Alexander Volkmann

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Der Grenzturm bei Wendehausen bleibt vorerst geschlossen. Darauf weist Guntram Montag vom Heimatverein hin. 2019 besuchten 1099 Menschen den Turm. „Somit stieg die Zahl der Besucher auf 10.926 seit Eröffnung des Grenzturms 2008. Auf diese hohen Besucherzahlen kann der 1991 gegründete Heimatverein Wendehausen sehr stolz sein, denn die Arbeit am Grenzturm sowie die Betreuung der Öffnungszeiten erfolgt ehrenamtlich durch die Vereinsmitglieder“, heißt es von Vereinsmitglied Karina Schlothauer. 2019 öffnete das Mahnmal neben den 25 regulären Öffnungen an Sonn- und Feiertagen auch 28 Mal nach Gruppenanfragen. „Besonders gern empfangen wir als Heimatvereinsmitglieder Schulklassen und Jugendgruppen, denn am Mahnmal Grenzturm wird Geschichte lebendig“, so Schlothauer. Die Besucher erhalten Informationen über den Aufbau der Grenzanlagen, das Leben an der innerdeutschen Grenze, Zwangsaussiedlungen und Wüstungen während der SED-Diktatur.

Neben der Arbeit am Grenzturm engagiert sich der Heimatverein Wendehausen unter anderem beim Beschildern von Wanderwegen, der Pflege von Plätzen in und um Wendehausen und beim Aufstellen von Bänken. Geplant ist für dieses Jahr, den Spielplatz im Dorf um ein Element zu erweiter und einen neuen Wanderweg anzulegen.

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