Seit Wochen gesucht: Schaf irrt im Hainich umher

Heyerode.  Das ausgerissene Tier lebt seit Wochen allein im Wald und lässt sich nicht einfangen. Polizei und Einsatztrupps suchen fieberhaft nach dem Hainich-Schaf.

Dieses Schaf irrt im Hainich umher. Es ließ sich am Donnerstag erstmals fotografieren.

Dieses Schaf irrt im Hainich umher. Es ließ sich am Donnerstag erstmals fotografieren.

Foto: Reiner Schmalzl

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Einen schaurigen Anblick bietet ein im Hainich umher irrendes herrenloses Schaf mit seinem langen, zotteligen und verdreckten Wollkleid. Seit dieser Woche gibt es nun eine neue Spur von dem seit Monaten gesuchten Tier, das am Mittwoch und Donnerstag jeweils von Autofahrern an der Landstraße zwischen Heyerode und Oberdorla gesichtet worden war. Und zwar zwischen dem Heyeröder Sportplatz und der alten Bahnlinie im Langulaer Tal innerhalb der Gemarkung der Laubgenossenschaft Niederdorla.

Nicht allzu sehr überrascht zeigte sich der zuständige Kontaktbereichsbeamte Michael Ramisch von dem „polizeibekannten“ und wildlebenden Tier am Donnerstag bei einer erneuten Anzeigenaufnahme durch einen aufmerksamen Autofahrer. Es würde sich nämlich um das sogenannte Hainich-Schaf handeln, nach dem die Polizei und Einsatztrupps der Heyeröder Feuerwehr schon seit dem Sommer fieberhaft suchten. Auch die Tierrettung der Mühlhäuser Feuerwehr, die Jagdpächter und Behörden seien eingeschaltet worden.

Wem das ausgerissene und allein im Wald lebende Tier schließlich gehöre, seit laut Ramisch nicht bekannt. Zumindest gelang am Donnerstag einem Reporter ein erstes „Fahndungsfoto“ von dem berüchtigten Hainich-Schaf. Das clevere Tier muss sich auch gegenüber Jägern entsprechend gut getarnt haben, denn es wurde während der Hubertus-Jagd Anfang November nicht entdeckt.

Erst jüngst hatte ein seit Jahren im Jonastal bei Arnstadt lebendes Schaf thüringenweit für Aufsehen gesorgt, das sich ebenso wie das Hainich-Schaf nicht von Schäfern, Feuerwehr und Polizei einfangen lässt.

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