Installation zum Stieding-Brunnen geplant

Katja Schlenker (links) und Jan Stieding öffneten am Wochenende das Atelier des 2016 verstorbenen Bildhauers Harald Stieding. Jan Stieding zeigte eigene Gemälde und Werke seines Vaters. Das Ehepaar trägt sich ...

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Katja Schlenker (links) und Jan Stieding öffneten am Wochenende das Atelier des 2016 verstorbenen Bildhauers Harald Stieding. Jan Stieding zeigte eigene Gemälde und Werke seines Vaters. Das Ehepaar trägt sich mit dem Gedanken, den ehemaligen Marktbrunnen, der bis Anfang der 1990er-Jahre vor der Marktkirche stand, in Form einer Installation aufzubereiten. Der Brunnen mit Köpfen als Wasserspeier – angelehnt an die gotische Gestaltung – wurde von Harald Stieding gefertigt. Stets hielten sich Gerüchte, die Köpfe spiegelten bekannte SED-Größen wider. 1992 wurde der Brunnen demontiert. Wohl im Bestreben, jegliche DDR-Kunst verschwinden zu lassen, wie Katja Schlenker, studierte Kunsthistorikerin, vermutet. Die Überreste lagern im Garten des Stieding-Hauses und könnten zum Tag des offenen Ateliers 2020 wiederbelebt werden. Foto: Friedemann Mertin

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.