Investitionen inklusive: Südeichsfeld und Hallungen unterzeichnen Eingliederungsvertrag

Alexander Volkmann
Am Donnerstag unterzeichneten die beiden Bürgermeister Andreas Henning (parteilos, rechts) für das Südeichsfeld und Gerd Mähler (parteilos) für Hallungen den Eingliederungsvertrag.

Am Donnerstag unterzeichneten die beiden Bürgermeister Andreas Henning (parteilos, rechts) für das Südeichsfeld und Gerd Mähler (parteilos) für Hallungen den Eingliederungsvertrag.

Foto: Alexander Volkmann

Südeichsfeld.  Die Gemeinde Südeichsfeld nimmt Hallungen auf. Im Vertrag ist auch ein Investitionspaket enthalten.

Ab Januar 2024 wird die Landgemeinde Südeichsfeld im Unstrut-Hainich-Kreis um eine Ortschaft größer. Mit Hallungen, jetzt noch im Wartburgkreis, wächst sie um rund 180 auf dann rund 6780 Einwohner. Am Donnerstag unterzeichneten die beiden Bürgermeister Andreas Henning (parteilos) für das Südeichsfeld und Gerd Mähler (parteilos) für Hallungen den Eingliederungsvertrag. „Ein historischer Moment“, so Henning.

In der Anlage ist festgehalten, dass das Freibad Ritzenhausen ebenso erhalten werden soll wie das Dorfgemeinschaftshaus, das Gemeindehaus sowie der Sport- und Spielplatz. Rund 308.000 Euro sollen zudem für Vorhaben in Hallungen im Investitionsplan bis 2029 aufgenommen werden – allein rund 120.000 Euro für das Schwimmbecken im Freibad sowie für ländlichen Wegebau. Rund 1,3 Millionen Euro erhält die Landgemeinde als Fusionsprämie vom Land.

Anfang Juli hatten sich in einer Umfrage in Hallungen 69 Prozent der Beteiligten für den Weg ins Südeichsfeld ausgesprochen. Die beiden Gemeinderäte votierten daraufhin einstimmig für die Eingliederung.

Mehler sieht darin die beste Option für Hallungen angesichts der für kleine Kommunen im schwieriger werdenden finanziellen Situation. Henning sprach von einer sehr sachlichen Diskussion im Gemeinderat.

Die Verträge gehen nun zum Landesverwaltungsamt nach Weimar. Mitte 2023 rechnen die Bürgermeister mit dem Gesetzentwurf, der im Landtag behandelt wird.

Das Südeichsfeld bekommt damit auch ein neues, erweitertes Logo. Es zeigt den Grundriss der Landgemeinde. Deren Fläche vergrößert sich ab 2024 im Süden um rund vier Quadratkilometer.