Neue Möbel für Kinderheim

Neue Sitzmöbel für das Kinderheim in Reiser

Reiser.  Eine neue Sitzgarnitur aus Holz, spendierte das Mühlhäuser Unternehmen Intercord dem Reiserschen Kinderheim.

Neue Sitzgelegenheiten für das Kinderheim in Reiser. Im Bild sind Linda Harsheim von der Firma Intercord, Heimleiterin Bettina Weber, Wolf Dieter Kirchner vom Priorat und Intercord Geschäftsführer Ramazan Yasbay.

Neue Sitzgelegenheiten für das Kinderheim in Reiser. Im Bild sind Linda Harsheim von der Firma Intercord, Heimleiterin Bettina Weber, Wolf Dieter Kirchner vom Priorat und Intercord Geschäftsführer Ramazan Yasbay.

Foto: Daniel Volkmann

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Über eine neue Sitzgarnitur aus Holz, können sich die Kinder und Jugendlichen des Kinderheims in Reiser freuen. Mit Unterstützung der Firma Intercord Thüringen, konnten jetzt zwei massive Holzbänke und ein stabiler Tisch für den Außenbereich der Einrichtung angeschafft werden. Laut Priorat Vorstand Wolf-Dieter Kirchner, habe man in der Einrichtung schon länger mit neuem Außenmobiliar geliebäugelt. Bisher habe dafür das Geld gefehlt. „Die Möbel kosten gut 600 Euro, diese einfach nebenbei auszugeben ist schlicht weg schwierig. Wir haben auch noch eine größere Baustelle auf unserem Gelände. Diese soll in diesem Jahr noch fertiggestellt werden“ erklärt Kirchner. Die Sitzgruppe wurde von einer Behindertenwerkstatt in Stadtroda gefertigt. Den Kontakt zum Kinderheim in Reiser, habe die Mühlhäuser Firma über eine Agentur für soziale Kooperationen geknüpft. „Wir sind mit unserem Unternehmen im Gewerbegebiet an der Trift angesiedelt und dankbar dafür. Jetzt möchten wir uns hier natürlich auch gesellschaftlich und sozial engagieren“ sagt Intercord Geschäftsführer Ramazan Yasbay. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Walter vom Stein, habe er die heutige Firma Intercord Thüringen vor gut drei Jahren von einem türkischen Konzern gekauft. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung von technischen Fäden und Garnen. Sie bestehen aus Polyester Nylon oder Aramiden. In Schläuchen, Reifen und Riemen, kämen die Mühlhäuser Textilgarne auf der ganzen Welt zum Einsatz. „Neben unserer Wirtschaftlichkeit ist das soziale Engagement in der Region, ein sehr wichtiger Faktor für uns“ sagt Geschäftsführer Yasbay. Laut Ramazan Yasbay, wird das Unternehmen künftig einen Dreijahresplan aufstellen. Im Dokument soll genau definiert sein, in welche Projekte man wie viel Unterstützung investiere. Am Standort in Mühlhausen, beschäftigt die Intercord Thüringen aktuell 91 Festangestellte Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende in den verschieden Bereichen des Unternehmens.

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