Nicht ein Hotelzimmer rund um Leinefelde ist mehr frei

Leinefelde  Zwei Eichsfelder sind am Wochenende im Leinesportpark bei der Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaft dabei. 1300 Teilnehmer aus ganz Deutschland werden erwartet.

Vor drei Jahren, als Leinefelde erstmals die Deutsche Seniorenmeisterschaft beherbergte, waren alle zufrieden. Jetzt geht es wieder um faire Wettkämpfe.

Vor drei Jahren, als Leinefelde erstmals die Deutsche Seniorenmeisterschaft beherbergte, waren alle zufrieden. Jetzt geht es wieder um faire Wettkämpfe.

Foto: Sascha Fromm

Im Leinesportpark in Leinefelde herrscht ab heute vollste Konzentration. Zum zweiten Mal gastiert hier die Deutsche Leichtathletik-Seniorenmeisterschaft. 1300 Athleten aus ganz Deutschland kommen hier zusammen, um sich im fairen Wettkampf zu messen.

Hinter den Organisatoren vom dem Sportclub Leinfelde 1912 liegt ein Jahr Vorbereitung. Nachdem der SC bereits 2016 die Deutschen Senioren-Meisterschaften ausgerichtet hatte, waren die Rückmeldungen der Teilnehmer so positiv, dass man sich entschlossen hat, sich erneut zu bewerben: „Die Sportler haben gesagt, sie kommen gern wieder. Also haben wir daraufhin eine erneute Bewerbung eingereicht“, sagt Jürgen Bänder, 2. Vorsitzender des SC Leinefelde und Stadionwart.

Aber all die Athleten müssen auch irgendwo untergebracht werden. „Sie übernachten in Leinefelde, aber auch in Mühlhausen oder Göttingen, wo gerade etwas frei ist. In Leinefelde und Umgebung ist alles ausgebucht“, weiß Bänder. Zwei Teilnehmer haben es nicht so weit. Sie können daheim schlafen. Hartmut Erdmann vom 1. SC Heiligenstadt startet in der Altersklasse M 75, über 800 Meter; Sven Goos aus Birkungen will es im Stabhochsprung (M 55) für den SV Mühlhausen noch einmal wissen. Die Anforderungen des Deutschen Leichtathletik-Verbands an die Ausrichter sind hoch. Beispielsweise müssen acht Bahnen vorhanden sein – unter dem funktioniert eine solche Meisterschaft nicht. Unproblematisch ist aber die Anfahrt. „Durch die A 38 ist man aus allen Richtungen schnell da“, sagt Bänder. 2016 waren insgesamt über die drei Tage verteilt etwa 4000 Zuschauer da. „Damit rechnen wir auch dieses Mal“, so Bänder Während der Wettkämpfe stehen Zelte für Athleten und Kampfrichter bereit. Dort können sie sich bei Schauern unterstellen. Auch für die Zuschauer stehen überdachte Plätze zur Verfügung. „Vorbereitung und Wettkampf sind schon stressig. Jetzt gibt es keine Pause, da zieht man durch. Wir wollen den Athleten schließlich optimale Bedingungen bieten.“

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.