Preußen-Trainer Wirth: „Ein richtungsweisendes Spiel“

Langensalza  Am Sonntag empfängt Verbandsligist Bad Langensalza Aufsteiger Gera-Westvororte. Mühlhausen und Struth auf Reisen

Carsten Weis peilt mit Preußen den zweiten Heimsieg an.

Carsten Weis peilt mit Preußen den zweiten Heimsieg an.

Foto: Klaus Dreischerf

Allesamt am Sonntag sind die Fußball-Teams aus dem Landkreis an diesem Wochenende gefordert. In der Verbandsliga peilt Preußen Bad Langensalza einen Heimsieg gegen Liganeuling Gera-Westvororte an. In der Landesklasse hat Mühlhausen zur Mittagszeit eine knifflige Aufgabe in Leinefelde vor sich, Struth reist nach Sömmerda.

Bad Langensalza – Gera-WestvororteSo, 15 Uhr

Wenn der Tabellenfünfte auf den Vorletzten trifft sollte man von einer klaren Sache ausgehen. Doch es liegen auch nur vier Punkte zwischen den Kontrahenten, die erstmals am Sonntag aufeinander treffen. „Für uns wird es ein richtungweisendes Match. Können wir uns im oberen Mittelfeld etablieren oder rutschen wir zu den Teams, die Woche für Woche aus der bedrohten Zone wollen“, sieht Trainer Thomas Wirth die Bedeutung der Partie gegen den Aufsteiger, den er trotz der Konstellation auf Augenhöhe erwartet.

Dieser hat nach vier Niederlagen in der Vorwoche den ersten Dreier beim 2:1-Erfolg über Schott Jena eingefahren und will mit diesem Schwung auch in Großvargula punkten. Das wollen die Preußen unbedingt verhindern. „Die Einsatzbereitschaft ist unverändert hoch. 19 Spieler waren beim Abschluss-Training und zeigten, dass sie nach den beiden Niederlagen in die Startelf streben“, freut sich der FSV-Coach über den Konkurrenzkampf im Team. Mit ein, zwei Veränderungen wird er diesen mannschaftsinternen Antrieb weiter hochhalten. Carlo Karbstein und Martin Fiß sind nicht dabei, außerdem fehlt Felix Moschkau krankheitsbedingt.

Leinefelde – MühlhausenSo, 13 Uhr

Die Gastgeber wollen nach ihrem überraschenden Punktgewinn in Struth am Sonntag zur Mittagszeit ihren ewigen Rivalen im Fußballkreis-Derby zur Verzweiflung bringen. Trotz der umgekehrten Tabellensituation, die heimstarken Eichsfelder sind Zehnter und die Eisernen zur Zeit auf Rang 6, gehen die Platzherren favorisiert in das Duell. In den letzten fünf Begegnungen gingen sie als Sieger vom Platz.

Das kratzt am Ehrgeiz der Unioner, die nach dem 2:0-Heimsieg über Sondershausen II mit gewachsenem Selbstverständnis den kurzen Trip ins Leinetal machen. Das Team von Trainer Ronny Aster hat bei beiden Auswärtssiegen neun Treffer markiert und wird auch morgen sich nicht einmauern. Aber die Unioner müssen sich gegen die sehr wendige Angriffsreihe des SC 1912 defensiv kompakt präsentieren. Allerdings ohne einige Spieler. „Fabian Strohschein und Tim Hebestreit fehlen ebenso wie Alex Kowalczyk und Jan Schweikert nach Verletzungen. Dafür stehen Patrick Stromczynski und Tom Fränkel nach auskurierter Lungenentzündung wieder zur Verfügung“ blickt Co Trainer Markus Krengel bei der Kaderplanung voraus.

Sömmerda – StruthSo, 15 Uhr

„Das unnötige Remis fühlte sich wie eine Niederlage an“ blickte Trainer Andreas Seipel auf die neunzig Minuten der letzten Woche gegen Leinefelde zurück. Das soll sich morgen beim FSV nicht wiederholen. Der kritische DJK-Coach erwartet von seinem Team eine Reaktion, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten. Sömmerda wartet nach dem Auftaktsieg gegen Greußen seit sieben Wochen auf den nächsten Dreier. Entsprechend motiviert werden sie zu Werke gehen, noch dazu, weil man zum Ende der letzten Saison von der Seipel-Elf eine 0:3-Lehrstunde erhielt. Die Gäste reisen ohne Alexander Käppler (noch im Urlaub) nach Sömmerda, dazu sind Gregor Jakobi und Marius Müller noch angeschlagen.

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