Richtfest für das Forscherhaus

Höngeda  Mühlhäuser Werkstätten wollen am Schulstandort in Höngeda, wo Grundschüler und Förderschüler lernen, einen Schwerpunkt auf das Entdecken von Natur legen

Werkstätten-Geschäftsführerin Astrid Faber griff selbst zum Akkuschrauber und drehte eine lange Schraube ins Gebälk.

Werkstätten-Geschäftsführerin Astrid Faber griff selbst zum Akkuschrauber und drehte eine lange Schraube ins Gebälk.

Foto: Werkstätten (2)

Richtfest für das Forscherhaus des Schulzentrums „Janusz Korczak“ in Höngeda wurde diese Woche gefeiert. Im Schulzentrum unter Trägerschaft des Vereins Mühlhäuser Werkstätten verfolgt man das Konzept „Zwei Schulen unter einem Dach“. Es lernen deshalb in Höngeda die Kinder der Grundschule gemeinsam mit Kindern der Förderschule. Das Schulzentrum hat zwei weitere Standorte – im Schillerweg und die Außenstelle im Treffurter Weg. Dort lernen die älteren Schüler der Förderschule gemeinsam mit Schülern der Gemeinschaftsschule ab Klasse 5.

Das Forscherhaus in Höngeda soll laut Werkstätten-Geschäftsführerin Astrid Faber den Kindern zum Erkunden der Natur dienen. Der Gemeindepädagoge Frederik Seeger, der im Kirchspiel Mühlhausen die Jugendarbeit mitverantwortet, brachte sich mit einem Lied ein, das er vom Dach des neuen Hauses sang und mit der Gitarre begleitete.

Wie es bei einem Richtfest typisch ist, wurden traditionell Nägel eingeschlagen, die für genügend Standfestigkeit sorgen sollen. Ein Richtkranz zierte das Forscherhaus, und der Zimmermann trug den traditionellen Richtspruch vor. Pfarrer Hartmut Moritz segnete das neue Haus. „Unsere Schüler freuten sich ein Richtfest miterleben zu dürfen, aber noch größer ist wohl die Vorfreude auf die Einweihung des Forscherhauses“, meint Astrid Faber.

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