Schwerer Unfall auf Kinderfest in Bad Langensalza

Claudia Bachmann
Hüpfburgen sind beliebt bei Kindern – aber auch nicht ungefährlich (Symbolbild).

Hüpfburgen sind beliebt bei Kindern – aber auch nicht ungefährlich (Symbolbild).

Foto: Georg Giannakis / WP

Bad Langensalza.  Ein Siebenjähriger verunglückte auf einer Hüpfburg in Bad Langensalza. Das ist bisher bekannt.

Das große Kinderfest der Stadt Bad Langensalza am Weltkindertag wird von einem Unglück überschattet. Ein Junge (7) verunglückte am Dienstag auf einer Hüpfburg.

Ein Sprecher der Landespolizeiinspektion Nordthüringen bestätigte Informationen unserer Zeitung. Das Kind hat sich sehr schwere Kopfverletzungen zugezogen und wird in einer Klinik behandelt.

Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei, wie es zu dem Unfall kommen konnte. „Geprüft wird, ob ein technischer Mangel vorlag, Sicherheitskriterien nicht eingehalten wurden, ob es ein Verschulden Dritter gibt“, heißt es von der Polizei. Die habe die Hüpfburg am Montag sichergestellt.

Bei der Hüpfburg handelt es sich um ein Spielgerät des Kreissportbundes (KSB) Unstrut-Hainich. Dessen Vorsitzender Thomas Stecher zeigte sich am Mittwoch schockiert über das Geschehene. „Es ist das Allerwichtigste, dass es dem Kind schnell und dauerhaft wieder gut geht. Ich persönlich, unser ganzer Vorstand, wir sind zutiefst erschüttert.“

Der Kreissportbund, der helfen wolle, dass der Unfall lückenlos aufgeklärt wird, stehe mit der Familie des Kindes in Kontakt.

Nach Hüpfburg-Unglück von Bad Langensalza: Spielgerät beschlagnahmt