Unstrut-Hainich-Kreis und Gemeinden sollen Landstraßen übernehmen

Unstrut-Hainich-Kreis.  Laut Landesamt für Bau und Verkehr wird eine Sanierung mehrerer Landstraßen vorbereitet.

Mehrere Landstraßen im Unstrut-Hainich-Kreis sollen nach der Sanierung in den nächsten Jahren abgestuft werden.

Mehrere Landstraßen im Unstrut-Hainich-Kreis sollen nach der Sanierung in den nächsten Jahren abgestuft werden.

Foto: Daniel Volkmann

Mehrere Landstraßen im Unstrut-Hainich-Kreis sollen in den kommenden Jahren in Kreis- oder Kommunalstraßen abgestuft werden. Das betrifft unter anderem die Straßen zwischen Volkenroda und Obermehler, zwischen Dachrieden und Horsmar, zwischen Henningsleben und Wiegleben sowie zwischen Kleinkeula und Keula.

Doch vorher müssen die Straßen saniert werden.

In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Erhaltungsmaßnahmen, teilt das zuständige Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) für die Region Nordthüringen mit. Die Vorbereitungen dafür laufen.

Für die Landstraße 2098 (Volkenroda - Obermehler) sei zudem die Planung einer notwendigen Brückenerneuerung in Auftrag gegeben. An der L 2041 zwischen Dachrieden und Horsmar wurde eine Brücke bereits erneuert. Saniert werden soll auch die L 2125 (Henningsleben - Wiegleben). Für die L 2038 zwischen Keula und Kleinkeula werde jetzt geprüft, ob eine Verbreiterung umgesetzt werden kann.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen sollen die betroffenen Straßen dann abgestuft, also in Trägerschaft von Kreis oder Kommunen übergeben werden. Im Jahr 2020 wurde keine Landesstraße an den Unstrut-Hainich-Kreis abgestuft, heißt es vom Fachdienst Straßenverkehr. Gegen die Umstufung haben Kreise und Kommunen in Thüringen kein Veto-Recht, denn die Kriterien sind gesetzlich festgelegt. Der Freistaat Thüringen hat ein Umstufungskonzept in den 1990er Jahren entwickelt, nach dem dabei vorgegangen wird und das mit den Kommunen und Kreisen abgestimmt wurde.

Ungeachtet von Erhaltungs- oder Ausbaumaßnahmen unterliegen alle Straßen einer regelmäßigen Unterhaltung, so das TLBV. Gravierende Schäden würden behoben und dadurch die Verkehrssicherheit wiederhergestellt. Die Straßenbauverwaltung könne seine Straßen nur in dem Umfang erhalten und ausbauen, wie ihr finanzielle Mittel und entsprechende personelle Ressourcen zur Verfügung stehen, verweist die Behörde auf die Haushaltsmittel des Freistaates Thüringen.