Vereine Unterstützen bei Arbeitseinsatz in Ufhoven

Bei einem Arbeitseinsatz am Samstag haben viele Helfer die Pferdeschwemme und den Sülzenberg in Ufhoven von Unrat und Wildwuchs befreit.

Arbeitseinsatz auf dem Sülzenberg in Ufhoven, hier soll im kommenden Jahr eine neue Streuobst und Blumenwiese entstehen.

Arbeitseinsatz auf dem Sülzenberg in Ufhoven, hier soll im kommenden Jahr eine neue Streuobst und Blumenwiese entstehen.

Foto: Daniel Volkmann

Ufhoven

Bei einem vierstündigen Arbeitseinsatz am Samstag haben viele Helfer die Pferdeschwämme und den Sülzenberg in Bad Langensalzas Ortsteil Ufhoven von Unrat und Wildwuchs befreit. Pünktlich neun Uhr am Morgen trafen sich die 25 Unterstützer am Lädchen in der Ortsmitte.

In zwei Gruppen geteilt zog es die Helfer nach einer kurzen Ansprache durch Ortsteilbürgermeister Uwe Domni an den Sülzenberg und die Pferdeschwemme am Ortsausgang in Richtung Zimmern. Ausgestattet mit Motorsägen, Harken, Astscheren und Sensen ging es darum, den wild gewachsenen Bäumen, Sträuchern, hohem Gras und den wuchernden Wasserpflanzen in der Pferdeschwemme Herr zu werden.

In Ufhoven sei es der vierte Arbeitseinsatz für dieses Jahr. Habe man bei den vergangenen Einsätzen alle Bürger des Ortsteils angesprochen, seien es am vergangenen Wochenende die acht Vereine des Dorfs gewesen. „Nach unserem Herbstputz Ende September, müssen noch einige Restarbeiten erledigt werden. Bevor der Winter richtig bei uns angekommen ist, müssen herunter gefallenes Laub und wild gewachsene Wasserpflanzen aus der Pferdeschwemme entfernt werden. Das Wasser muss vernünftig fließen können. Am Sülzenberg gibt es ebenfalls noch massig Arbeit. Hier soll es im Januar mit der Renaturierung und der Pflanzung unserer neuen Streuobst und Blumenwiese losgehen“, erklärt Ortsteilbürgermeister Uwe Domni.

Laut Ortschef habe der Sülzenberg in Ufhoven in den letzte Jahrzehnten in einen Dornröschenschlaf verweilt. Bei den vergangenen Einsätzen, an denen zum Teil über 100 Einwohner geholfen haben, habe man schon einen großen Teil des Sülzenbergs von Unrat und Schrott befreien können.

Der Nord-West-Hang des Bergs, werde wieder hergestellt. Anfänglich sei alles zugewachsen gewesen. Ein Blick Richtung Hainich oder in das Tal nach Ufhoven unmöglich. Nach den Arbeitseinsätzen sei bereits jetzt schon zu erkennen wie anheimelnd und gemütlich es einst auf dem Sülzenberg war.

„Hier ist wirklich eine Bewegung zu erkennen, ganz viele Machen bei unseren Aktionen mit. Bei Problemen bekommen wir außerdem ordentlich Unterstützung von der Stadtverwaltung, das war nicht immer so“, sagt Uwe Domni.

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