Viele Schutzengel gehabt

Sebastian Fernschild
 Maximilian Jäschke (am Ball) hatte noch Glück im Unglück.

 Maximilian Jäschke (am Ball) hatte noch Glück im Unglück.

Foto: Sebastian Fernschild

Mühlhausen  VfB-Handballer Maximilian Jäschke hatte einen schweren Autounfall und dabei ganz viel Glück

Wenn man das Unfallauto gesehen hätte, kann man nur von Glück sprechen. Denn an der Stelle, wo Maximilian Jäschke, Spieler des Handball-Thüringenligisten VfB TM Mühlhausen, saß, war eigentlich nichts mehr. Der 23-Jährige hatten am vergangenen Montag einen schweren Autounfall auf dem Weg nach Wanfried. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste mittels Rettungsschere durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in das Klinikum Werra-Meißner gebracht. Aufgrund noch ungeklärter Ursache kam der Rechtsaußen und Mittelmann von der Fahrbahn ab, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Bus. Dieser versuchte zwar noch auszuweichen, aber vergebens. Der Busfahrer erlitt einen Schock, den Insassen ist nichts passiert.

Jäschke hatte sich die Hüfte ausgekugelt und seine gesamte linke Seite war eingequetscht. Nach dem er zwei Tage auf der Intensivstation lag, wurde er mittlerweile verlegt und ist über den Berg. Das Atmen fällt ihm noch sehr schwer, aber er ist auf dem Weg der Besserung und versprüht schon wieder Optimismus. Der Verein wünscht ihm gute Besserung und schnellste Genesung. Auf jeden Fall hat Jäschke auf jeden Fall jede Menge jede Menge Schutzengel gehabt. Zum Glück.