Straßensanierung in Großengottern ist nach einem Jahr abgeschlossen

Klaus Wuggazer
Grundhaft saniert, trägt die Straße auch besonders dicke Brummer.

Grundhaft saniert, trägt die Straße auch besonders dicke Brummer.

Foto: Klaus Wuggazer

Großengottern.  Was die 875.000 Euro für die Ortsdurchfahrt nach Altengottern dem Verkehr und den Bürgern bringen sollen

Knapp ein Jahr hat die innerörtliche Umleitung nach Altengottern Fahrer und Anwohner Nerven gekostet hat. Jetzt sind die Kreuzstraße und das Altengottersche Tor wieder frei für den Verkehr. Die grundhafte Sanierung der Straße von der B-247-Ortsdurchfahrt bis kurz vor dem Ortsausgang nach Altengottern ist abgeschlossen. Rund 8750.000 Euro investierten die am Bau Beteiligten in das Gemeinschaftsvorhaben.

Nötig geworden war die Sanierung, weil der Kanal und die Wasserleitung dringend erneuert werden mussten. Auch die Straße selbst war schon vielfach geflickt worden. Wegen des landwirtschaftlichen und Lkw-Verkehrs auf der Straße wurde sie auf sechs Meter verbreitert. Die Kreuzung zur Neuen Straße/Am Hoeg wurde so verändert, dass nun bessere Sichtverhältnisse herrschen.

Im Boot saßen: Der Kreis als Baulastträger, denn die Trasse nach Altengottern ist die Kreisstraße 519; der Trink- und Abwasserverband Notter, der in neue Leitungen investierte; die Landgemeinde Unstrut-Hainich, die Gehwege und Nebenanlagen herrichten ließ.

Als Gemeinschaftswerk ist der Bau kostengünstiger

Während Kreis und Gemeinde drei Viertel ihrer Ausgaben als Fördermittel vom Land bekamen, finanzierte der Zweckverband seine Kosten von 470.000 Euro aus eigener Kraft. Durch eine gemeinschaftliche Erledigung aller Aufgaben könne man dennoch immer Kosten sparen, waren sich Landrat Harald Zanker (SPD) und Bürgermeister Uwe Zehaczek (FW) einig.

Erfreulich sei, dass die Firma Universalbau das Vorhaben trotz aller Probleme wie Materialmangel oder Preissteigerungen termingerecht fertigstellen konnte, hieß es bei der Freigabe.